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Free Software Foundation gegen Novell

GPLv3 soll Novell-Microsoft-Pakt unterbinden

Die Nachricht verbreitet sich derzeit in den Medien: Die Free Software Foundation (FSF) will angeblich prüfen, wie Novell der Verkauf weiterer Linux-Versionen verboten werden könne. Anlass dafür ist der heftig umstrittene Deal zwischen Novell und Microsoft. Doch tatsächlich hält die FSF nur an ihren bekannten Plänen fest.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Auslöser war ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, wonach die Free Software Foundation (FSF) - die unter anderem hinter der verbreiteten Open-Source-Lizenz GPL steht - prüft, ob Novell der Verkauf von Linux-Versionen verboten werden könne. Zitiert wird dabei FSF-Justiziar Eben Moglen, der sagt, die Community würde alles tun, um das Abkommen zwischen Novell und Microsoft zu durchkreuzen. Doch ganz richtig ist dies offensichtlich nicht.

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Gegenüber Linux-Watch sagte Moglen, er sei zwar richtig zitiert worden, jedoch sei seine Aussage in den falschen Zusammenhang gestellt worden. Vielmehr gehe es weiter um das, was die FSF schon früher angekündigt hatte: Die kommende Version 3 der GPL soll Abkommen wie das zwischen Novell und Microsoft unterbinden. Die Formulierungen sollen dafür explizit angepasst werden.

Die aktuell gültige Fassung hingegen hält nichts gegen den Pakt vor. Selbst GNU-Vater Richard Stallman bestätigte bereits, dass das Bündnis zwischen den beiden Firmen keinen GPL-Verstoß darstelle. Damit hat die FSF auch keine Handhabe, gegen den Vertrag vorzugehen. Erst wenn die GPLv3 gültig ist, könnte die FSF etwas unternehmen. Dabei ist jedoch noch fraglich, welche Open-Source-Projekte die neue Lizenz annehmen und damit in Novells Suse Linux gelangen würden. So haben sich einige der Linux-Kernel-Entwickler und insbesondere Linux-Schöpfer Linus Torvalds bereits mehrfach gegen die Neufassung der Lizenz ausgesprochen. Die endgültige Fassung der Lizenz soll noch 2007 fertig sein.

Microsoft und Novell hatten im November 2006 ihre Zusammenarbeit angekündigt, die auch eine gegenseite Patentlizenzierung umfasst. Seitdem schießen verschiedene Gruppen scharf in Richtung Novell. Samba-Entwickler Jeremy Allison nahm auf Grund des Abkommens seinen Hut bei Novell. Die Samba-Entwickler haben sich auch bereits zur GPLv3 bekannt und wollen diese nutzen.



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lolrofl 12. Feb 2007

ach ja? was ist denn wenn die ganzen OSS software produkte die DU auhc nutzt weg fallen...

e-user 07. Feb 2007

Menschen wie Du sind dafür hauptverantwortlich, dass wir in einem solchen Dreckssystem...

Pilgervater 06. Feb 2007

Ich finde das Vorgehen von der FSF genau richtig. Freies Eigentum muss geschützt werden...

AlgorithMan 06. Feb 2007

Diverse studien zu dem Thema belegen, dass Open Source den Fortschritt WEITAUS mehr...

c++fan 05. Feb 2007

Ohne das GNU Userland und sonstige GNU-lizensierte Software wäre Linux schon ein...


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