Berliner Medienaufsicht will verschlüsseltes "Free-TV"
Hege sprach sich gegenüber der Berliner Zeitung(öffnet im neuen Fenster) jedoch gegen ein "Pay TV light" aus. Zwar seien "adressierbare Geräte" , und damit digitale Set-Top-Boxen für interaktive Zusatzangebote zwingend erforderlich. Für diese Geräte müssten aber sowohl die Sender als auch die Kabel- und Satellitenunternehmen die nötigen Inhalte bereitstellen.
Was bisher als "Grundversorgung" durch die öffentlich-rechtlichen Sender bekannt ist, nennt Hege nun ein "Basisangebot" , für das auch die Privatsender verantwortlich seien. Dies müsse weiterhin frei empfangbar bleiben. Hege schlägt dafür DVB-T vor. Das Angebot ist hier aber noch stark eingeschränkt. Während in Berlin per DVB-T immerhin schon 28 Fernseh- und 32 Radioprogramme empfangbar sind, gibt es darüber in anderen Teilen Deutschlands meist nur rund 20 TV-Sender.