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Berliner Medienaufsicht will verschlüsseltes "Free-TV"

Digitale Angebote sonst nicht finanzierbar. Der Vorsitzende der Landesmedienanstalt Berlin-Brandenburg, Hans Hege, hat sich für eine Verschlüsselung digitaler Fernsehprogramme ausgesprochen. Die Sender müssten dafür aber auch Zusatzangebote schaffen und die Zuseher nicht nur zur Kasse bitten.
/ Nico Ernst
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Hege sprach sich gegenüber der Berliner Zeitung(öffnet im neuen Fenster) jedoch gegen ein "Pay TV light" aus. Zwar seien "adressierbare Geräte" , und damit digitale Set-Top-Boxen für interaktive Zusatzangebote zwingend erforderlich. Für diese Geräte müssten aber sowohl die Sender als auch die Kabel- und Satellitenunternehmen die nötigen Inhalte bereitstellen.

Was bisher als "Grundversorgung" durch die öffentlich-rechtlichen Sender bekannt ist, nennt Hege nun ein "Basisangebot" , für das auch die Privatsender verantwortlich seien. Dies müsse weiterhin frei empfangbar bleiben. Hege schlägt dafür DVB-T vor. Das Angebot ist hier aber noch stark eingeschränkt. Während in Berlin per DVB-T immerhin schon 28 Fernseh- und 32 Radioprogramme empfangbar sind, gibt es darüber in anderen Teilen Deutschlands meist nur rund 20 TV-Sender.


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