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EU bringt 2007 1,2 Milliarden Euro für IT-Forschung auf

Rekord-Forschungsförderung. Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sollen 2007 von der EU mit 1,2 Milliarden Euro gefördert werden. Dies stellt die bislang höchste Summe in der EU-Forschungsförderung dar.
/ Andreas Donath
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Interessierte können ihre Vorschläge noch bis zum 8. Mai 2007 einreichen. In Köln trafen sich am 1. Februar 2007 mehr als 3.000 Forscher aus ganz Europa, um sich über die neuen Forschungsprioritäten und die Bildung von Konsortien im Rahmen der gerade veröffentlichten EU-Aufforderung zu informieren.

"Europa muss Informationstechnologien für Innovationen stärker nutzen. Sie bilden die technologische Basis für unsere Informations- und Wissensgesellschaft, durchdringen alle Lebensbereiche und sind der Innovationsmotor Nummer 1", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Donnerstag in ihrer Eröffnungsrede zur IKT-Auftaktveranstaltung der Europäischen Kommission.

Zu den Themen des Forschungsprogramms gehören die Bereiche Kommunikation, Softwaresysteme und -dienste, Medienvernetzung, Elektronik, Fotonik und eingebettete Systeme. Es geht aber auch um andere für Gesellschaft und Lebensalltag interessante Bereiche wie Verkehr, Gesundheitsfürsorge und Energieeffizienz. Auch die Grundlagenforschung soll gefördert werden.

Für die Teilnahme an der Förderung für IKT-Projekte sind nicht nur Unternehmen und Einrichtungen aus Europa berechtigt. Die Projektkonsortien müssen einen gemeinsamen Vorschlag einreichen, der dann von unabhängigen Sachverständigen bewertet wird.

Die EU fördert die IKT-Forschung in den kommenden sieben Jahren mit insgesamt 9,1 Milliarden Euro und steigert damit die jährlichen Ausgaben um fast 40 Prozent. Auch im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung stehen bis zum Jahr 2009 1,2 Milliarden Euro für IKT-Forschung bereit.


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