Intel lässt den Pentium wieder aufleben
Was Saturn seit dem breiten Marktstart von Windows Vista am vergangenen Dienstag in Zeitungsbeilagen und mit TV-Spots im Notebook " Aspire 5572ZWXMI(öffnet im neuen Fenster) " bewirbt, hat mit dem letzten Pentium D mit Netburst-Architektur nur den Namen gemein. Folglich wird auch die neue Marke "Pentium Dual-Core" verwendet, nicht etwa Pentium D. Wie Intel erklärte, handelt es sich um einen Merom-Kern mit Core-Architektur, der sonst im mobilen "Core 2 Duo" zu finden ist.
Die Meroms waren bisher aber nur mit 2 oder 4 MByte L2-Cache zu haben und arbeiteten mit einem effektiven FSB-Takt von 667 MHz. Der neue Pentium kommt dagegen nur auf 1 MByte L2-Cache und FSB 533, der interne Takt des mit der Modellnummer "T2060" versehenen Prozessors beträgt 1,6 GHz. Insgesamt dürfte die neue CPU etwas langsamer sein als noch das Vorgängermodell Core Duo, dessen kleinste Version mit 1,66 GHz, FSB 667 und 2 MByte L2-Cache noch immer zu haben ist.
Dennoch war zu hören, dass Intel an der Marke "Pentium" auch weiterhin festhalten will. Sie soll sich zwischen dem Lowcost-Produkt "Celeron" und dem Top-Modell "Core 2 Duo" positionieren. Die neuen Pentiums werden aber nur auf Auftrag für PC-Hersteller gefertigt und finden sich auch nicht in Intels offizieller Preisliste – daher sind auch ihr Großhandelspreis und weitere technische Daten wie die typische Leistungsaufnahme (TDP) nur für Notebook-Fabrikanten erhältlich.
Wie Intel erklärte, sind die neuen Pentiums aber recht günstig – was sich auch im Preis der Notebooks niederschlägt. Mit 14-Zoll-LCD, 1 GByte DDR-2-Speicher, 160-GByte-Festplatte und Dual-Layer-DVD-Brenner kostet das Acer-Notebook von Saturn samt Windows Vista Home Premium 799,- Euro.
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