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Samba 4 TP4 mit Cluster-Unterstützung

Linux-Kernel-Funktionen werden für asynchrones I/O genutzt. Eine neue Technology Preview von Samba 4 enthält erstmals PKINIT-Unterstützung für die Authentifizierung über Smartcards. Außerdem wurde eine Datenbank integriert, die sich über einen Cluster erstrecken kann. Auch an den Kernkomponenten gehen die Arbeiten weiter voran.
/ Julius Stiebert
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Die neue Technology Preview umfasst unter anderem Unterstützung für PKINIT, womit künftig die Anmeldung an einer Samba-Domäne per Smartcard möglich sein soll. Noch funktioniert dies bei dem freien SMB- und CIFS-Server allerdings nur mit statischen Keyfiles. Zudem ist nun das Ctdb-Framework integriert, eine Datenbank, die mit Clustern zusammenarbeitet. So können Clients auch auf ein Cluster-Dateisystem zugreifen.

Über Funktionen in aktuellen Versionen des Linux-Kernels ist außerdem asynchrones I/O mit Samba möglich. Besonders bei Hierarchical-Storage-Management-Systemen soll dies Vorteile bringen, da der Kernel Samba erst informiert, wenn alle Daten zur Auslieferung bereitstehen. Auch das Webinterface SWAT wurde überarbeitet und soll nun "Web 2.0"-Funktionen einsetzen.

Bei den Kernkomponenten wie der Kerberos-Implementierung gab es ebenfalls weitere Verbesserungen. Die Firma SerNet erstellte 2006 einen Zeitplan für die weitere Entwicklung von Samba 4 – demnach wird die neue Version nicht vor 2009 erscheinen.

Die vierte Technology Preview von Samba 4 steht ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


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