• IT-Karriere:
  • Services:

Apple rettet Creatives Hintern

Hoffnung auf steigende Margen für Zen-MP3-Player

Der asiatische Unterhaltungselektronik- und Zubehör-Hersteller Creative Technology hat sich auch nach einer deutlichen Personal- und Kostenreduktion noch nicht ganz gefangen: Im vierten Quartal 2006 mit dem traditionell starken Weihnachtsgeschäft machte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur deshalb nicht deutlich weniger Umsatz, weil eine 100 Millionen US-Dollar schwere Lizenzzahlung von Apple eintraf.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Lizenzzahlung wurde im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung vereinbart, nachdem Creative seinem Konkurrenten vorgeworfen hatte, mit seinen iPods MP3-Player-Patente von Creative zu verletzen. Während Apple nun Creatives Zen-Technik nutzen darf, kann Creative fortan iPod-Zubehör entwickeln.

Stellenmarkt
  1. Stadt Tuttlingen, Tuttlingen
  2. medneo GmbH, Berlin

Creative vermeldete nun 424,4 Million US-Dollar Umsatz für das zweite Geschäftsquartal, das am 31. Dezember 2006 endete. Ohne die enorme Finanzspritze von Apple hätte Creative nur 324,4 Millionen US-Dollar Umsatz verbuchen können, was verglichen mit 390,8 Millionen aus dem Vorjahreszeitraum doch deutlich weniger ist.

Dennoch sieht es so aus, als ob Creative wieder Fuß fassen könnte, denn der Nettogewinn des zweiten Geschäftsquartals 2007 hat im Vergleich mit dem des Vorjahresquartals leicht zulegen können - bereinigt von Investitionsspritzen und der Apple-Zahlung von 1,3 Millionen auf 9,9 Millionen US-Dollar. Alles eingerechnet sind es 92,1 Millionen Nettogewinn für das zweite Geschäftsquartal 2007 im Vergleich zu den 8,2 Millionen US-Dollar des Vorjahresquartals.

Creative-Chef Craig McHugh zufolge konnte das Unternehmen im Weihnachtsquartal 2007 rund 2,5 Millionen MP3-Player verkaufen. Die Rohgewinnspanne konnte ihm zufolge um 20 Prozent angehoben werden, woran vor allem die Flash-basierten MP3-Player ihren Anteil hatten. Mit den Verkaufszahlen der OLED-bestückten Flash-MP3-Player Zen V und Zen V Plus zeigte sich McHugh besonders zufrieden, Creative startete ihren Verkauf Mitte 2006.

Im aktuellen dritten Geschäftsquartal 2007, das am 31. März 2007 endet, hat Creative weitere Kostensenkungsmaßnahmen und Einschnitte geplant. Darunter wird die europäische Fertigung und Distribution an Partner ausgelagert, was voraussichtlich 200 Arbeitsplätze kostet. Bereits verkleinert oder geschlossen wurden einige weniger profitabler Creative-Niederlassungen in den USA, was einen Abbau von rund 100 Stellen ausmacht, so McHugh. Sowohl im zweiten als auch im dritten Geschäftsquartal 2007 schlagen sich die Restrukturierungskosten nieder, im zweiten waren es 4,4 Millionen US-Dollar.

Ziel ist es, die Margen auf über 20 Prozent zu steigern, sofern die in den Zen-MP3-Playern steckenden Speicher nicht wieder teurer werden. Damit könnte das Unternehmen dann in den folgenden Quartalen des laufenden Kalenderjahres profitabel arbeiten - sofern Restrukturierungskosten das nicht verhageln.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1439,90€ (Vergleichspreis: 1530,95€)

peer 01. Feb 2007

schlimmer gehts nimma ihr leutz von golem

l377r1ch 01. Feb 2007

Was Sound Betrifft, kann Apple einpacken. Die Tonquallität eines iPod is im vergleich zu...

snyd 01. Feb 2007

Chef lies dir nochmal mein Posting durch, worauf hast du denn bitte geantwortet?

Donnerstag 01. Feb 2007

Ohne Vista hätte es den OpenAL Treiber nie gegeben. Abgesehen davon kann der nicht alles...

Stalkingwolf 01. Feb 2007

Bei ner 5.1 Anlage zu Creative greifen?! *hohoho* www.teufel.de .. da wird dir geholfen.


Folgen Sie uns
       


Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test

Der Fire TV Cube ist mehr als ein Fire-TV-Modell. Er kann auf Zuruf gesteuert werden und wir zeigen im Video, wie gut das gelöst ist.

Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test Video aufrufen
Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

Europäische Netzpolitik: Die Rückkehr des Axel Voss
Europäische Netzpolitik
Die Rückkehr des Axel Voss

Elektronische Beweismittel, Nutzertracking, Terrorinhalte: In der EU stehen in diesem Jahr wichtige netzpolitische Entscheidungen an. Auch Axel Voss will wieder mitmischen. Und wird Ursula von der Leyen mit dem "Digitale-Dienste-Gesetz" wieder zu "Zensursula"?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  2. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

    •  /