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7-Megapixel-Kamera mit Musikspieler und Reiseführer an Bord

Drehbares 3-Zoll-Display für mehr Betrachtungsfreiheit. Samsung hat mit der i7 eine sehr ungewöhnliche Digitalkamera vorgestellt. Das gesamte Rückteil mit dem 3 Zoll großen Display ist um 180 Grad drehbar, so dass man zum Betrachten von hochformatigen Bildern nicht mehr den Kopf verdrehen muss. Zudem ist das Display berührungsempfindlich und dient der Kamera-Steuerung. Außerdem befinden sich ein halbes GByte Speicher, ein Reiseführer und MP3/Video-Abspieler an Bord des Apparates.
/ Andreas Donath
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Die Samsung i7 bietet eine Auflösung von 7 Megapixeln und ist mit einem 3fach-Zoom ausgerüstet, das einen Brennweitenbereich von 38 bis 114 mm (KB) bei Anfangslichtstärken von F3,5 bis F4,5 bietet. Um Verwackelungen zu vermeiden, erhöht die Kamera die Lichtempfindlichkeit, um kurze Verschlusszeiten realisieren zu können.

Der eingebaute Reiseführer bietet Informationen zu 4.500 Regionen in 30 Ländern der Welt, teilte Samsung mit, ohne näher ins Detail zu gehen. Bislang ist die Kamera nur für den englischen Sprachraum angekündigt worden.

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Das Display ist mit einer Diagonale von 3 Zoll sehr groß und bietet eine Auflösung von 230.000 Pixeln. Es bietet verschiedene Helligkeitsstufen – mit einem Tastendruck kann die Leuchtstärke auf den Höchstwert umgeschaltet werden. Zudem ist es berührungsempfindlich.

Die Lichtempfindlichkeit stellt man automatisch oder manuell zwischen ISO 80, 100, 200, 400 und 800 sowie 1.600 ein. Die Verschlussgeschwindigkeiten rangieren zwischen 15 und 1/2.000 Sekunden.

Die Scharfeinstellung erfolgt über einen Autofokus, der bei schlechten Lichtverhältnissen auf eine Hilfsbeleuchtung zurückgreift. Die Belichtungsmessung erfolgt wahlweise über eine Matrix, mittenbetont oder per Spotmessung. Elf Programm-Modi stehen neben einer Automatik für typische Fotosituationen bereit.

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Den Weißabgleich kann man wie üblich entweder der Kamera-Automatik überlassen oder anhand mehrerer Voreinstellungen für typische Lichtsituationen bzw. mit eigener Messung vornehmen. Ein Blitzlicht ist ebenfalls eingebaut – die Reichweiten liegen bei 0,2 bis 3,4 Metern im Weitwinkel- bzw. bei 0,3 bis 2,7 Metern im Telebereich.

Gespeichert wird auf SD- oder SDHC-Karten. Der interne Speicher selbst ist mit 512 MByte erheblich größer als bei den Durchschnittskameras. Vertonte Videos im MPEG4-Format werden mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen. Mit 20 Bildern in der Sekunde sind auch 800 x 592 Pixel möglich.

Ein 2,5-mm-Kopfhöreranschluss ist auch vorhanden – über ihn kann man MP3-Dateien lauschen oder vertonten Videos folgen.

Neben einer USB-2.0-Schnittstelle kommt noch ein Videoausgang dazu, über den man die Kamera an den Fernseher anschließen kann. Die Stromversorgung wird mit einem Lithium-Ionen-Akku realisiert. Die Kamera misst 100 x 60 x 22 mm bei einem Leergewicht von 186 Gramm.

Samsung will die i7 ab Mitte März 2007 in Großbritannien für ungefähr 250,- Pfund verkaufen – deutsche Preise und Daten stehen noch nicht fest. Umgerechnet sind dies ungefähr 380,- Euro.


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