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Und noch ein Wii-Modchip

... der nicht Upgrade-fähig ist und auch keine Importspiele startet

Wie erwartet, bleibt der Wiinja nicht der einzige Wii-Modchip, um Backups und Schwarzkopien auf der neuen Nintendo-Konsole abspielen zu können: Mit dem "CycloWiz" vom Teamcyclops wurde mittlerweile der zweite Chip vorgestellt, der sich aber im Funktionsumfang nur geringfügig vom Wiinja zu unterscheiden scheint.

Artikel veröffentlicht am ,

Laut Maxconsole gibt es schon CycloWiz-Muster, der reguläre Vertrieb soll Ende dieser Woche starten - beide Chips kommen damit fast zeitgleich auf den Markt. Anders als der Wiinja, der mit einigen Kabeln angeschlossen werden muss, ist die CycloWiz-Platine zum schnellen Auflöten auch ohne Kabel gedacht - lässt sich dann im Problemfall allerdings nur schwer entfernen. Ob der CycloWiz sich besser als der Wiinja verstecken kann, bleibt abzuwarten - beide klemmen sich als "Drive-Chips" vor die Laufwerkselektronik und dürften eher schwer zu entdecken sein.

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Wer Importspiele aus Japan oder den USA auf seiner europäischen Wii abspielen will oder hofft, die technischen Möglichkeiten des Wii selbst ausnutzen und eigene Software ("Homebrew") entwickeln zu können, wird wohl weder mit Wiinja noch mit CycloWiz glücklich. Die nicht Upgrade-fähigen Chips taugen in ihrer aktuellen Form im Grunde nur dazu, Backups und Schwarzkopien von Wii- sowie Gamecube-Spielen aus der eigenen Region abzuspielen.

Während jeweils Gamecube-Homebrew-Software ausgeführt wird, können beide Chips Gamecube-Importspiele immerhin mit Hilfe des so genannten Swap-Tricks ausführen. Wii-Importe werden - unabhängig ob Original oder Schwarzkopie - gar nicht gestartet. Immerhin bei einer Sache soll der CycloWiz aber einen Vorteil gegenüber dem Wiinja haben: Er verspricht eine Funktion ("Audiofix") zur Verbesserung der Audioqualität von Gamecube-Spielen, die ihre Sounds in Echtzeit von der Datenscheibe laden.

Dass Nintendo auch bei Wii wieder Regionalcodes eingebaut hat, brachte dem Unternehmen einiges an Kritik ein - immerhin verzichtete das Unternehmen bei den verschiedenen Gameboy-Generationen und dem Nintendo DS auf derartige Trennung der Märkte. Sony hingegen hat sich sowohl bei der PlayStation Portable (PSP) als auch PlayStation 3 entschieden, auf erzwungene Regionsvorgaben für die Software zu verzichten.

Nintendo hat dank der Modchips aber ein wichtigeres Problem als die Kritik bezüglich Regionalcodes: Die gerade auftauchenden Wii-Modchips sind im Moment ausschließlich Zünder für die Verbreitung von Schwarzkopien von Wii-Spielen. Aus der Szene wird zwar immer wieder argumentiert, dass damit die Verbreitung der Konsolen gefördert wird, die Hersteller sehen das jedoch anders und verweisen auf Spielekonsolen wie Segas nicht mehr hergestellte Dreamcast, die letztlich auch auf Grund der zu schnell aufgetauchten Schwarzkopien gescheitert sein sollen, die sogar ohne Konsolenumbau lauffähig wurden. Das soll ein gewichtiger Grund dafür gewesen sein, dass die Publisher das Interesse an der Konsole verloren. Selbst wenn die Wii-Hardware ohne Verlust verkauft werden kann, bauen die Geschäftsmodelle von Konsolenherstellern in der Regel darauf auf, Einnahmen vor allem durch Spielverkäufe zu erzielen.



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Strangers Night 24. Feb 2008

ommondore selbst geplättet. 23 verschiedene Versionen die zwischen 50 und 80 % kompatibel...

Besserwisserboy2 07. Mär 2007

Vielleicht solltest du dir die (letzten) Pressemitteilungen von Sega durchlesen bevor...

x2XXX2x 07. Mär 2007

OK, gut das du dich damals noch nicht mit dem "Inet" befasst hast. Denn jetzt kannst du...

:-) 04. Feb 2007

Wenn ich in meiner Umsatzbilanz ein kopiertes Lied als ein NICHT-gekauftes Lied und...

Wii 30. Jan 2007

Nintendo war schon immer sehr gütig bei den Ersatzteilpreisen.


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