Freies Identitätsmanagement unterstützt Windows CardSpace

Higgins und Bandit arbeiten mit Microsofts Windows CardSpace zusammen

Auf der RSA-Sicherheitskonferenz, die Anfang Februar 2007 in San Francisco stattfindet, werden zwei Open-Source-Projekte eine zu Microsofts Windows CardSpace kompatible Identitätsmanagement-Software vorstellen. Das Higgins- und das Bandit-Projekt haben daran mit Unterstützung durch Microsoft gearbeitet.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

CNet berichtet, dass die Open-Source-Projekte Higgins und Bandit auf der RSA-Konferenz eine Vorabversion ihrer Identitätsmanagement-Software präsentieren werden. Higgins arbeitet an einem nutzerzentrierten Identitätsmanagement, bei dem der Nutzer all seine Informationen sowie den Zugriff darauf verwalten und kontrollieren kann. Das auf Higgins aufbauende Bandit-Projekt arbeitet an Komponenten für ein offenes Identitätsmanagement, darunter ein allgemeines Framework sowie Authentifizierungstechniken.

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Higgins selbst wird als Alternative zu Windows CardSpace alias Infocard betrachtet, wobei auch die Zusammenarbeit mit anderen Systemen ein Ziel ist. Laut CNet soll die neue Version nun tatsächlich kompatibel zu Microsofts Ansatz sein und über den kommerziellen Novell Access Manager auch mit dem von der Liberty Alliance entwickelten CardSpace-Konkurrenten zusammenarbeiten. Version 1.0 des so genannten Higgins Trust Framework soll dann im Sommer 2007 fertig sein. Die Kompatibilität zum Microsoft-Produkt wurde mit Unterstützung des Softwareherstellers erreicht, so CNet.

CardSpace gewährt über eine digitale Identität Zugriff auf Webseiten und Online-Dienste und ist in Windows Vista integriert. Die Liberty Alliance, an der Firmen wie Sun und Mastercard beteiligt sind, arbeitet an einer offenen Alternative zu diesem System.

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