Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Telekom senkt abermals Gewinnaussichten

Harter Wettbewerb im Festnetzbereich setzt dem Unternehmen schwer zu. Die Deutsche Telekom muss schon zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres ihre Gewinnaussichten senken. Der Konzern sieht sich gezwungen, das bereinigte EBITDA des Unternehmens für das laufende Geschäftsjahr 2007 niedriger anzusetzen. Das EBITDA soll nun nur noch bei 19 Milliarden Euro liegen – bislang war man von 19,7 bis 20,2 Milliarden Euro ausgegangen.
/ Andreas Donath
8 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Für den Konzernumsatz wird im laufenden Jahr ein moderater Anstieg erwartet. Die schlechteren Gewinnaussichten begründet die Telekom vor allem mit "extrem harten Wettbewerbsbedingungen im Inland". Der Konzernumsatz liegt nach aktuellem Stand mit 61,3 Milliarden Euro leicht unter dem unteren Rand der Prognose, die von 61,5 bis 62,1 Milliarden ausging.

Im Inland hofft man, im Festnetz- und insbesondere im Breitband-Geschäft die Position des Unternehmens auszubauen. Außerdem soll durch umfangreiche Maßnahmen im Service, Marketing und der Preispolitik eine stärkere Kundenbindung erreicht werden.

Etwas verklausuliert wurden die Pläne dazu umrissen. So will die T-Com ihr "Tarifportfolio entsprechend den Wettbewerbsbedingungen weiterentwickeln", was Preissenkungen in Aussicht stellt. Außerdem soll der Service der T-Com ausgebaut und der Kundenstamm im DSL-Geschäft massiv ausgebaut werden.

Im Mobilfunkgeschäft sorgte die Veränderung der Wechselkurse für eine negative Entwicklung. Zwar entwickelte sich T-Mobile USA gut, doch auf Grund der auf Euro lautenden Gewinn- und Verlustrechnung wirkt sich dies nicht so stark aus.


Relevante Themen