Mac als Fon-Hotspot
Für mobile Arbeitsgruppen oder Gegenden ohne Festnetzanbindung gibt es bereits spezielle Router, etwa von D-Link oder Option. Zudem gibt es auch Software zum Teilen der Internetverbindung – unabhängig von der Art der Anbindung.
Fon hingegen will es auch möglich machen, dass zufällig zusammentreffende Personen eingebunden werden können – mit einer Fon-Kennung, einem freien Zugang für Fon-Mitglieder und dem üblichen Abrechnungssystem für Nicht-Foneros. Wirklich interessant sein dürfte diese Möglichkeit jedoch nur in Verbindung mit einer UMTS-Flatrate – sofern der jeweilige Mobilfunkanbieter ein derartiges Teilen der Datenfunkverbindung überhaupt erlaubt.
Allerdings könnte es schwierig werden, den Anwesenden zu erklären, dass sie gerade 3 Euro für einen Tag Internetzugang bezahlt haben, wenn das als Fon-Router dienende UMTS-Notebook ausgeschaltet wird, wieder auf Reise geht und die Verbindung damit gekappt wurde. Dennoch ist es interessant, dass künftig neben den – in Kürze nicht mehr – kostenlos angebotenen Fon-Routern auch andere Geräte als Fon-Hotspots dienen können – beispielsweise ein per DSL angebundener Mac mini.
Bisher existiert laut Varsavsky eine nur auf Nachfrage verfügbare Beta-Version der Software, die es bereits erlaubt, die anderen zur Verfügung gestellte Bandbreite zu regulieren. Interessierte können sich per E-Mail bei einem Fon-Mitarbeiter melden, um am Beta-Test teilzunehmen – die E-Mail-Adresse von Albert findet sich in Varsavskys entsprechendem Blog-Eintrag(öffnet im neuen Fenster). Die fertige Version der als "Mac FONspot" bezeichneten Software soll voraussichtlich Mitte April 2007 erscheinen.
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