Abo
  • IT-Karriere:

Vista-Notebook mit DVB-T-Empfänger bei Aldi (Update)

Mit CoreDuo-Prozessor, 17-Zoll-LCD und 160-GByte-Festplatte

Passend zum nahenden offiziellen Start von Microsofts Betriebssystem Windows Vista bietet auch Aldi ein mit dem Windows-XP-Nachfolger bespieltes Notebook an. Das "Multimedia Notebook MD 98100" für unter 1.000,- Euro beherbergt ein 17-Zoll-Breitbild-Display, eine nicht ganz taufrische CPU, einen für aufwendige 3D-Spiele nicht geeigneten Grafikchip und einen internen DVB-T-Empfänger.

Artikel veröffentlicht am ,

Das 17-Zoll-LCD des von Medion stammenden MD 98100 bringt es auf eine 16:10-Breitbildauflösung von 1.440 x 900 Bildpunkten (WXGA). Angesteuert wird das Display durch einen ATI-Grafikchip vom Typ Mobility Radeon X1350 mit 128-MByte-Grafikspeicher, der sich 256 MByte zusätzlich vom 1-GByte-Hauptspeicher abzweigen kann. Um den Hauptspeicher auszubauen, muss zumindest einer, besser aber beide 512-MByte-Speicherriegel ausgetauscht werden. Herz der Maschine ist Intels Core-Duo-Prozessor T2050 mit 1,6 GHz Taktfrequenz - hier wurde gespart, denn es gibt einerseits höher getaktete Core-Duo-CPUs, andererseits schon längst deren effizientere Nachfolgegeneration.

Stellenmarkt
  1. TÜV SÜD Gruppe, München
  2. Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg

Zu den Laufwerken des MD 98100 zählen eine 160-GByte-Festplatte, ein auch zu DVD-RAM-Medien kompatibler Dual-Layer-DVD-Brenner sowie ein Speicherkartenleser für SD-Card, MMC, Memory Stick und Memory Stick Pro. Die große Festplatte ist vor allem dank des ins Gehäuse integrierten DVB-T-Empfänger interessant, mit dem das Notebook in Verbindung mit der mitgelieferten Software zum Fernseher und Videorekorder wird. Leider ist die DVB-T-Antenne jedoch nicht im Display-Deckel integriert, sondern es muss eine mitgelieferte Stab-Antenne angesteckt werden.

Wem das Notebook-LCD nicht reicht, der kann über die DVI- und S-Video-Ausgänge auch externe Displays oder Fernseher anschließen. Ein Adapter zum Anschluss an einen VGA-Monitor liegt bei. Die weiteren vom MD 98100 gebotenen Schnittstellen sind 10/100-MBit/s-Ethernet, WLAN (Intel Pro/Wireless 3945), Analog-Modem (V.90), FireWire (IEEE 1394) und viermal USB 2.0.

Zur Erweiterung dient ein Express Card Slot 54. Audio kann alternativ zum Notebook-Lautsprecher mit Subwoofer analog und digital in Stereo und 5.1-Kanal-Raumklang ausgegeben werden, dazu gibt es eine umschaltbare Line-out-Buchse sowie einen SPDIF-Anschluss. Eine analoge Tonaufnahme ist per Line-in/Mikrofon-Anschluss oder per eingebautem Mikrofon möglich.

Zur Steuerung des Notebooks bietet es ein vor der Tastatur sitzendes Touchpad mit zwei Maustasten. Mitgeliefert werden aber auch eine USB-Scrollmaus und eine Funkfernbedienung. Wie lange das Gerät mit einer Ladung seines Lithium-Ionen-Akkus durchhält und wie viele Kilo durch die Gegend getragen werden müssen, gab Aldi nicht an. Das mitgelieferte Zubehör kann in der beiliegenden Tragetasche transportiert werden.

Auf dem MD 98100 ist Windows Vista Home Premium vorinstalliert und liegt auf Recovery-DVD bei. Vista Home Premium ist der Nachfolger von Windows XP Home bzw. der Media Center Edition, bietet also selbst bereits Softwarekomponenten zum Empfang und zur Aufzeichnung von Fernsehsendungen. Dennoch liefert Medion noch die ohnehin kostenlose Software Sceneo Bonavista mit, die ebenfalls zum Fernsehempfang und zur Aufzeichnung dient.

Zum weiteren Softwareumfang zählen Microsoft Works 8.5, die Softwaresammlung Medion Home Cinema (PowerDVD 7, PowerDirector 5 SE, PowerProducer 3, Medi@Show 3SE), Nero Burning Rom 7 Essentials, Nero Recode 2 Essentials, Nero Express 7 Essentials, Nero Vision 4 Essentials, WISO Mein Geld 2007 und eine Systemwiederherstellungssoftware von Symantec.

Inklusive der bei Aldi-Notebooks üblichen drei Jahre Garantie und ganzjähriger Service-Hotline kostet das erste Vista-Notebook von Aldi 999,- Euro. Erhältlich ist es in beschränkter Stückzahl ab 1. Februar 2007 bei Aldi-Süd. Aldi-Nord will das gleiche Gerät schon ab 31. Januar 2007 für den selben Preis anbieten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. mit Gutschein: NBBGRATISH10

flamer#1 30. Jan 2007

anstatt den einzigen poster hier dumm zu machen, könntet ihr ja mal eigene erfahrungen...

Gnomy 30. Jan 2007

Ooops, ich sollte vielleicht doch mal lesen, was ich so schreibe, dann kommt vielleicht...

Gnomy 29. Jan 2007

Und da hast du dir grade selber die Frage beantwortet, wer sich am Mittwoch prügeln...

c++fan 28. Jan 2007

...was das Ding dann ohne DVB-T-Empfänger und Vista kosten würde...

Billy 27. Jan 2007

Da gibt es so einige... Viele wissen ja einfach nicht, wo sie sonst so etwas bekommen.


Folgen Sie uns
       


Google Game Builder ausprobiert

Mit dem Game Builder von Google können Anwender kleine, aber durchaus komplexe Spiele entwickeln. Der Editor richtet sich an neugierige Einsteiger, aber auch an professionelle Entwickler etwa für das Prototyping.

Google Game Builder ausprobiert Video aufrufen
IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  2. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  3. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. Arbeit Hilfe für frustrierte ITler
  2. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  3. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt

Schienenverkehr: Die Bahn hat wieder eine Vision
Schienenverkehr
Die Bahn hat wieder eine Vision

Alle halbe Stunde von einer Stadt in die andere, keine langen Umsteigezeiten zur Regionalbahn mehr: Das verspricht der Deutschlandtakt der Deutschen Bahn. Zu schön, um wahr zu werden?
Eine Analyse von Caspar Schwietering

  1. DB Navigator Deutsche Bahn lädt iOS-Nutzer in Betaphase ein
  2. One Fiber EWE will Bahn mit bundesweitem Glasfasernetz ausstatten
  3. VVS S-Bahn-Netz der Region Stuttgart bietet vollständig WLAN

    •  /