Abo
  • Services:

Eltern haften nicht für Tauschbörsennutzung ihrer Kinder

Landgericht Mannheim verneint Eltern-Haftung für volljährige Kinder

Das Landgericht Mannheim ist, anders als das Landgericht Hamburg, nicht der Meinung, dass Eltern für Urheberrechtsverstöße haften, wenn ihre Kinder unerlaubt Dateien in Tauschbörsen anbieten. Bei volljährigen Kindern sehen die Mannheimer Richter keinerlei Überwachungs- und Belehrungspflichten der Eltern, minderjährige Kinder sollten dem Alter entsprechend belehrt werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Im Kern gehe es um die Frage, ob Eltern eine Überprüfung der Internetnutzung zuzumuten ist. "Soweit ein Anschlussinhaber den Anschluss Familienangehörigen und insbesondere seinen Kindern zur Verfügung stellt, beruht die Eröffnung des Zugangs zum Internet auf dem familiären Verbund. Prüfungs- und Überwachungspflichten sind nur insoweit anzunehmen, als diese im Rahmen der Erziehung von Kindern in Abhängigkeit von deren Alter auch auf anderen Betätigungsfeldern notwendig ist", zitiert Rechtsanwalt Christian Solmecke aus dem Urteil.

Stellenmarkt
  1. Stiftung ICP München, München
  2. HANSA-FLEX AG, Bremen

Sofern es keinen Anlass zu der Vermutung gebe, "dass Familienmitglieder in rechtswidriger Weise Urheberrechte im Rahmen der Nutzung des Internets verletzen", komme eine dauerhafte Überprüfung des Handelns der eigenen Kinder oder des Ehepartners oder gar eine Sperrung des Anschlusses nicht in Betracht, so die Mannheimer Richter. Je nach "Alter und dem Grad der Vernunft der jeweiligen Nutzer" sind diese aber vorab zu belehren.

Im konkreten Fall ging es um ein volljähriges Kind, bei dem die Richter eine Haftung der Eltern ausschlossen. Eine einweisende Belehrung über die Nutzung des Internets komme hier nicht in Betracht, da volljährige Kinder "nach allgemeiner Lebenserfahrung im Umgang mit Computer- und Internettechnologie einen Wissensvorsprung vor ihren erwachsenen Eltern" haben.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Ni No Kuni 2 29,99€, Dark Souls 3 25,49€)
  2. 199,00€
  3. Code 100SGS3
  4. (u. a. Sicario, Bodyguard, Inception)

Rechtsstaat 04. Nov 2008

Eben diese Kinder sollten brutalstmögliche Aufklärung erfahren. Arbeits-Camps...

Steffi76 07. Feb 2007

Heftiges Bild ;)

Truzz 28. Jan 2007

Uii, ein aufgebrachter Brüter. Wie putzig!

OPP 28. Jan 2007

Mutter-Kind-Parkplätze sind etwas breiter damit man mit dem Kinderwagen und Kindersitz...


Folgen Sie uns
       


Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on (MWC 2019)

Samsung hat seine neue Galaxy-S10-Serie auf mehrere Bildschirmgrößen aufgeteilt. Besonders das "kleine" Galaxy S10e finden wir im Vorabtest interessant.

Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Thyssen-Krupp Testturm Rottweil: Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um
Thyssen-Krupp Testturm Rottweil
Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um

Ohne Aufzüge gäbe es keine Hochhäuser. Aber inzwischen sind Wolkenkratzer zu hoch für herkömmliche Systeme. Thyssen-Krupp testet derzeit einen neuartigen Aufzug, der beliebig hoch fahren kann. Inspiriert ist er vom Paternoster und dem Transrapid. Wir waren im Testturm.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ceramic Speed Hätte, hätte - Fahrrad ohne Kette
  2. Geheimdienste und Bundeswehr Masterstudiengang für Staatshacker gestartet
  3. Sonitus Technologies Zahnmikrofon sorgt für klare Kommunikation

Microsoft: Die ganz normale, lautlose Cloud-Apokalypse
Microsoft
Die ganz normale, lautlose Cloud-Apokalypse

Wenn Cloud-Dienste ausfallen, ist oft nur ein Server kaputt. Wenn aber Googles Safe-Browsing-Systeme den Zugriff auf die deutsche Microsoft Cloud komplett blockieren, liegt noch viel mehr im Argen - und das lässt für die Zukunft nichts Gutes erwarten.
Von Sebastian Grüner

  1. Services Gemeinsames Accenture Microsoft Business arbeitet bereits
  2. Business Accenture und Microsoft gründen gemeinsame Service-Sparte
  3. AWS, Azure, Alibaba, IBM Cloud Wo die Cloud hilft - und wo nicht

Uploadfilter: Der Generalangriff auf das Web 2.0
Uploadfilter
Der Generalangriff auf das Web 2.0

Die EU-Urheberrechtsreform könnte Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten stark behindern. Die Verfechter von Uploadfiltern zeigen dabei ein Verständnis des Netzes, das mit der Realität wenig zu tun hat. Statt Lizenzen könnte es einen anderen Ausweg geben.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform
  2. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  3. EU-Urheberrecht Die verdorbene Reform

    •  /