IBM gibt Datenschutzlösung als Open Source frei
Damit die IBM-Entwicklung auch tatsächlich Verwendung findet, wurde sie an das Higgins-Projekt übergeben, an dem IBM ebenfalls beteiligt ist, berichtet CNet. Bei Higgins handelt es sich um eine Sicherheitssoftware, die Nutzern mehr Kontrolle über ihre Online-Identität geben soll. Der einzelne Nutzer kann Informationen wie Kontoverbindung, Telefon- und Kreditkarten oder den beruflichen Werdegang verwalten und kontrollieren, wer darauf Zugriff hat.
Identity Mixer(öffnet im neuen Fenster) hingegen geht noch einen Schritt weiter und möchte solche Informationen komplett aus der Online-Welt heraushalten. Die Idee ist, dass nur einmal gültige Berechtigungsnachweise erstellt werden, beispielsweise von der Bank für die Nutzung der eigenen Kreditkarte. So müsste nicht mehr die Kreditkartennummer selbst, sondern nur der Nachweis übermittelt werden. Der Empfänger kann hiermit zwar den fälligen Betrag einziehen, ist aber auch selbst nicht im Besitz der Kreditkartendaten, so dass diese auch bei einem Hacker-Angriff auf einen Online-Shop nicht gefährdet sein sollen.
Möglich wäre ein solches Zertifikat auch als Altersnachweis, um die Übertragung von Geburtsdaten und Ähnlichem zu vermeiden. Durch die Integration in Higgins erhofft sich IBM eine weite Verbreitung sowohl von Higgins als auch von Identity Mix und damit letztlich steigendes Vertrauen in Online-Dienste.
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