Smartphone mit 8-GByte-Festplatte und abnehmbarer Tastatur
Der eingebaute Bulverde-Prozessor von Intel ackert mit einer Taktrate von 624 MHz und der interne Speicher beträgt 128 MByte. Zudem steht eine MicroDrive-Festplatte mit einer Kapazität von 8 GByte bereit, um vor allem Musik, Bilder, Videos oder große Datenbanken darauf ablegen zu können. Falls das Gerät herunterfällt, soll eine G-Sensor genannte Technik die Festplatte abschalten, um so Datenverlust zu verhindern. Mit Hilfe des G-Sensors soll außerdem die Gerätebedienung vereinfacht werden. Wird das Smartphone gekippt, merkt das Gerät dies und veranlasst entsprechende Software, je nachdem hoch oder runter zu scrollen.
Für Foto- und Videoaufnahmen besitzt das 133,1 x 98 x 16 mm messende Ameo auf der Rückseite eine 3-Megapixel-CMOS-Kamera mit Autofokus sowie Kameralicht und für Videotelefonate gibt es auf der Front eine VGA-Zweitkamera. Zur Anzeige steht ein 5 Zoll großer TFT-Touchscreen bereit, der bei einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln bis zu 65.536 Farben darstellt. Über einen VGA-Ausgang können Informationen etwa per Beamer an die Wand gebracht werden.
Im Ameo steckt das Betriebssystem Windows Mobile 5.0 in der Pocket PC Phone Edition, das sich in einem 256-MByte-ROM befindet. Neben den üblichen PIM-Applikationen zur Adress-, Termin- und Aufgabenverwaltung gibt es die Mobile-Varianten von Word, Excel und PowerPoint. Zudem liegen ein E-Mail-Client, der Internet Explorer Mobile und der Windows Media Player Mobile bei. Zudem soll der Webbrowser Opera sowie alle Funktionen für einen BlackBerry-Einsatz vorhanden sein.
T-Mobile will das Windows-Mobile-Smartphone Ameo mit einem 24-Monatsvertrag im Tarif Relax 100 zum Preis von 499,95 Euro im März 2007 auf den Markt bringen. Das Smartphone soll im gleichen Monat auch auf der CeBIT 2007 in Hannover gezeigt werden. Was das Gerät ohne Vertrag kostet, ist derzeit nicht bekannt.