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Roboterkrankenschwestern schwirren ab 2010 durch die Gänge

EU fördert Forschungsarbeit

Die Überalterung der Gesellschaft und die massiven Einsparungen, die dem Gesundheitswesen auferlegt werden, werden nach Ansicht der EU dafür sorgen, dass sich künftig weniger Krankenhausmitarbeiter um noch mehr Patienten kümmern müssen. Den entstehenden Problemen will man nun mit Roboterpflegern begegnen, deren Entwicklung im Rahmen des EU-finanzierten Projektes IWARD gefördert wird.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Roboter sollen in Schwärmen agieren und beispielsweise für Reinigungsaufgaben eingesetzt werden. Sie sollen aber auch Patienten und Objekte erkennen können und mit Ersteren kommunizieren sowie Transportaufgaben übernehmen. Hilfsbedürftigen Patienten und Besuchern des Krankenhauses sollen sie den Weg weisen.

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Auch könnten die Krankenhaus-Roboter später Blut abnehmen und Fieber messen. Durch ihren Putzeinsatz ließen sich die hygienischen Verhältnisse in den Krankenhäusern verbessern und die Ausbreitung von multiresistenten Bakterienstämmen von Staphylococcus Aureus (MRSA) eindämmen. Zudem soll natürlich das Personal entlastet werden, das im besten Fall dann mehr Zeit für die Patienten hat.

Die Bauteile der "nursebots" sollen aus handelsüblichen Teilen bestehen, an die Module für besondere Aufgaben baukastenartig angebaut werden. So könnten sie für die unterschiedlichsten Aufgaben ausgerüstet werden bzw. sich selbst aus dem Regal bedienen. Das gewünschte Schwarmverhalten, das die Roboter ausführen sollen, erfordert nach Angaben der beteiligten Forscher noch grundlegende Arbeiten, damit das System zumindest teilweise autonom funktioniert.

Projektleiter Thomas Schlegl vom Fraunhofer Institut teilte mit, dass es nicht nur um mobile Roboter geht, sondern um ein System mit eingebauten Infoterminals und Führungssensoren. Damit ein vollständig dezentralisiertes Netzwerk entstehen kann, müssen die Roboter untereinander koordinieren, wie die anstehenden Aufgaben gelöst werden können, beispielsweise die Beseitigung von Schmutz oder der Transport von Medikamenten, so Schlegl weiter.

Um diese Kommunikation zu erledigen, über die beispielsweise auch Positionsangaben zur Kollisionsvermeidung und Aufklärungsergebnisse ausgetauscht werden sollen, könnten sich die Roboter Daten über WLAN, Bluetooth oder sogar Infrarot-Laser untereinander austauschen.

Das Projekt IWARD läuft bis Ende 2010. Die Teams stammen aus Forschungseinrichtungen aus Großbritannien, Frankreich, der Türkei, Italien, Irland, Spanien und Deutschland. Bis zum Ende der Laufzeit sollen funktionsfähige Prototypen entwickelt werden.

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Unheilig 06. Mär 2009

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Nurse 26. Jan 2007

Nicht zu fassen! Wäre es nicht sinnvoller das Geld für dieses Projekt in das...

Muad'dib 26. Jan 2007

Bei einer Abschaltung werden keine Brennstäbe rein- und/oder rausgefahren, sondern...

Sir Paul 25. Jan 2007

Das war echt gut, an so etwas aehnliches habe ich auch gleich gedacht, als ich den...

Terminator 25. Jan 2007

In Kalifornien hat das ja schon funktioniert ;-)


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