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OpenDocument-Framework für Programmierer

OpenOffice.org selbst soll ODF-Toolkit nutzen. Die OpenOffice.org-Entwickler arbeiten an einem Framework, mit dem neue Applikationen das OpenDocument-Format nutzen können. Langfristig soll auch die freie Büro-Suite selbst auf das ODF-Toolkit aufsetzen. Noch handelt es sich hierbei aber nur um Pläne.
/ Julius Stiebert
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In das ODF-Toolkit sollen die Teile von OpenOffice.org ausgelagert werden, die zum Lesen, Bearbeiten und Speichern von OpenDocument-Dateien notwendig sind. Programmierer sollen daher auf Bibliotheken zugreifen können, um OpenOffice.org nicht nur als Desktop-Anwendung, sondern als Framework nutzen zu können. Somit können sie Erweiterungen für die freie Büro-Suite entwickeln.

Die mit dem ODF-Toolkit geschriebenen Anwendungen müssen jedoch nicht zwangsläufig für OpenOffice.org gedacht sein. Vielmehr lassen sich auch komplett eigenständige Programme schreiben, die das OpenDocument-Format unterstützen. Die Implementierung dieser Unterstützung wird durch das Toolkit erleichtert. Allerdings ist es bisher noch in der Planungsphase, der sehr monolithische Quelltext der Büro-Suite muss erst nach und nach aufgeteilt werden, bevor das Toolkit zur Verfügung gestellt wird.

Das freie OpenDocument-Format wurde im Mai 2005 von der OASIS vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein auf XML basierendes Format, das auf Basis des OpenOffice.org-Formats entwickelt wurde. Mittlerweile ist es auch ein ISO-Standard.


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