iPod als Kaufkraft-Index

CommSec nutzt Apple zur Bewertung von Wechselkursen

Die australische Bank Commonwealth Securities (CommSec) hat einen neuen globalen Kaufkraft-Index veröffentlicht, der sich an den Preisen für Apples iPod orientiert. In Anlehnung an den Big-Mac-Index des Economist soll der iPod-Index helfen, die Kaufkraft in unterschiedlichen Ländern zu vergleichen und so Aufschluss darüber geben, ob eine Währung über- und unterbewertet ist.

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Die eigentliche Idee hinter dem iPod-Index ist nicht neu, vor rund 20 Jahren führte das Magazon Economist den Big-Mac-Index ein, der sich die Preise für die entsprechenden Burger von McDonalds zu Nutze macht. Obwohl der Index eher als leicht verständlicher Ansatz zur Wechselkurstheorie gedacht war, habe er sich durchaus als nützlich erwiesen, so CommSec.

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Mit ihrem iPod-Index wollen die Australier eine Alternative vorlegen, die dem Big-Mac-Index in manchen Punkten überlegen sein soll. Dazu zählt der Fakt, dass die fertigen Burger praktisch nicht über Landesgrenzen hinweg gehandelt werden können. Zudem werde der Big-Mac-Index eher selten aktualisiert.

Daher hat CommSec den iPod nano als Basis für seinen Index genommen, den Apple weltweit anbietet. Wie nützlich diese Idee ist, wird sich erst im Laufe der Zeit zeigen.

Die aktuellen Ergebnisse zeigen aber zumindest, wie teuer ein iPod in welchem Land ist. Dabei wurden 26 Länder betrachtet. An der Spitze dieser Liste liegt Brasilien, hier kostet das Gerät umgerechnet 327,71 US-Dollar, gefolgt von Indien (222,27 US-Dollar) und Schweden (213,03 US-Dollar). Am billigsten ist Kanada, hier kostet der iPod nano 144,20 US-Dollar. Deutschland liegt mit 192,46 US-Dollar im Mittelfeld.

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In Australien kostet das Gerät umgerechnet 172,36 US-Dollar, in den USA 149,00. Demnach wäre der Australische Dollar gegenüber dem US-Dollar überbewertet, denn entsprechend der Kaufkraftparitätentheorie müsste der iPod umgerechnet in US-Dollar langfristig in beiden Ländern den gleichen Preis haben.

Allerdings setzt die Kaufkraftparitätentheorie voraus, dass die verglichenen Produkte nahezu identisch sind, weshalb sich der Economist einst für den Bic Mac entschied, der weltweit praktisch identisch angeboten wird. Unterschiedliche Steuern, Transportkosten, Löhne und Handelsbarrieren verfälschen aber das Ergebnis. CommSec setzt auf den iPod und argumentiert, das Gerät werde ebenfalls weltweit nahezu identisch angeboten, aber anders als Big Macs fast ausschließlich in China gefertigt. Aber der iPod als Basis eines Kaufkraftparitätenindex hat Nachteile: Die Frachtkosten in die unterschiedlichen Länder sind sehr unterschiedlich und Veränderungen der lokalen Kosten wirken sich ob der zentralen Fertigung kaum aus. Dafür ist das Gerät aber über Landesgrenzen hinweg handelbar und homogen.

Daraus leitet CommSec ab, dass ein iPod überall auf der Welt in etwas das Gleiche kosten sollte, da Käufer sonst auf andere Länder ausweichen würden. Es zeigt sich unter anderem, dass der iPod in China eben nicht besonders günstig ist, obwohl hier die Frachtkosten am niedrigsten sein sollen. Deutlich günstiger ist das Gerät z.B. in Hongkong. Auch sind die Geräte in Europa im Schnitt teurer als in Australien oder Neuseeland.

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Not sorry 27. Jan 2007

Du bist ein totaler Affe ;-) Nicht nur, daß Du versuchst, irgendwie intellektuell zu...

~jaja~ 24. Jan 2007

Mehr nicht. Es zeigt lediglich wie weit die Enthirnung durch Marketingstrategien in den...

~jaja~ 24. Jan 2007

Was glaubst du warum das Ding billiger ist? Weil die Dreckskiste sich einfach nicht...

So nie 24. Jan 2007

Der Preis eines Big Mac wird nicht nur durch die Kaufkraft des entsprechenden Landes...



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