Cisco gesteht GPL-Verstoß beim iPhone ein

Fehlende Quelltext-Teile sollen nachgereicht werden

Cisco hat einen Verstoß gegen die GNU General Public License beim iPhone seiner Tochter Linksys eingeräumt. Der fehlende Quelltext soll nun nachgereicht werden. Das GPL-Violationsprojekt hatte zuvor auf den Umstand aufmerksam gemacht.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Bei dem Vorwurf, den das GPL-Violationsprojekt kürzlich öffentlich machte, geht es konkret um das VoIP-Telefon WIP300, das die Cisco-Tochter Linksys unter der Marke "iPhone" vertreibt. Auf dem Gerät läuft Linux, das unter der GNU General Public License (GPL) veröffentlicht wird, einer Lizenz, die die freie Verfügbarkeit des Quelltextes verlangt. Dem veröffentlichten Quelltext fehlten jedoch Teile, so Armijn Hemel vom GPL-Violationsprojekt.

Stellenmarkt
  1. IT-Administrator (m/w/d)
    Friedrich Schwarze GmbH & Co. KG, Oelde
  2. Webentwickler (m/w/d)
    Stadtwerke Rosenheim GmbH & Co. KG, Rosenheim
Detailsuche

Dabei soll es unter anderem um den zum Beschreiben des Flash-Speichers notwendigen Treiber gehen. Allerdings wollte Hemel Cisco die Arbeit nicht abnehmen und daher keine genauen Angaben machen, hieß es. Nun hat ein Pressesprecher den Verstoß im Cisco-Blog eingeräumt. Man sei dem Problem auf den Grund gegangen und werde es nun beheben, um die GPL-Konformität sicherzustellen.

Man danke Hemel für den Hinweis, heißt es in dem Blog weiter. Auch andere Mitglieder der Open-Source-Szene sollten Cisco auf entsprechende Probleme hinweisen, so sie denn auffallen. Die Konformität zu offenen Standards sei sehr wichtig und man werde sich bemühen, den dafür genutzten Lizenzen gerecht zu werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
DIY-Projekt
Lasst uns einen Open-Source-E-Ink-Laptop bauen!

Augenschonende Displays wie die von E-Ink sind bislang kaum verbreitet. Deshalb würde ich gerne selbst einen Laptop mit E-Ink-Display bauen.
Von Alexander Soto

DIY-Projekt: Lasst uns einen Open-Source-E-Ink-Laptop bauen!
Artikel
  1. Malware: Börsenaufsicht sucht weitere Solarwinds-Opfer
    Malware
    Börsenaufsicht sucht weitere Solarwinds-Opfer

    Haben betroffene Unternehmen einen Hack über die Solarwinds-Software verschwiegen? Das untersucht nun die US-Börsenaufsicht.

  2. In eigener Sache: Wie geht es IT-Fachleuten nach über einem Jahr Corona?
    In eigener Sache
    Wie geht es IT-Fachleuten nach über einem Jahr Corona?

    Selten hat ein Ereignis die Arbeit so verändert wie Corona. Golem.de möchte von dir wissen, was das für dich bedeutet. Bitte nimm an der Umfrage teil - es dauert nicht lange!

  3. So findet der beste Tech-Job dich
     
    So findet der beste Tech-Job dich

    Das französische Start-up talent.io vernetzt Tech-Talente mit potenziellen Arbeitgebern. Talente legen ein Profil an und warten einfach ab, bis ein Unternehmen um ein Vorstellungsgespräch bittet.
    Sponsored Post von Golem.de

GodsBoss 24. Jan 2007

Ganz einfach: Im ersten Fall kann niemand mehr von dem neuen Code profitieren, da er ja...

Genau 24. Jan 2007

Hat ja sehr viel mit den Namensrechten zu tun...

XXC 24. Jan 2007

und MS legt noch mal 50 Mrd. drauf! Danke! Ich mag keine Spyware: https://www.golem.de...

beobachter 24. Jan 2007

Gekauft. Nicht gegründet.


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • MSI MAG272CQR 27" Curved WQHD 165Hz 309€ • 6 Blu-rays für 30€ • be quiet Dark Base 700 Tower 124,90€ • HTC Vive Cosmos inkl. 2 Controller 599,90€ • Game of Thrones TV Box Set 4K 149,97€ • Landwirtschafts-Simulator 22 39,99€ • Dualsense Black + R&C Rift Apart 99,99€ [Werbung]
    •  /