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Spieletest: Armed Assault - Betatest zum Vollpreis

Armed Assault ist nichts für zwischendurch, sondern insgesamt recht schwer: Alleingänge des gesteuerten Soldaten werden nur zu oft mit dessen vorzeitigen Ableben bestraft. Auf der anderen Seite sollte der Spieler nicht hinter seinen Kameraden die Deckung suchen sondern stattdessen diese kräftig unterstützen und im Verlauf des Spieles auch kommandieren - soweit die Theorie.

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Armed Assault
Armed Assault
Leider ist das Spiel noch voller Fehler und auch die vergangenen drei Patches machen das Spiel teilweise zu einer Tortur. Um den gröbsten Problemen aus dem Weg zu gehen, ist die Installation des aktuellen Patches dringlich empfohlen, auf unserem Testsystem verbesserte sich die Bildrate bei Hubschrauberflügen von unteren einstelligen Bereichen auf einigermaßen spielbare zweistellige Werte. Die Grafikengine ist dennoch sehr hardwarehungrig und selbst auf mäßig aktuellen Grafikkarten nicht in der höchsten Detailstufe spielbar.

Die hier getestete Version von Armed Assault (1.02a, 1.02b behebt nur Probleme mit dem fehlerhaften Installer) unterscheidet sich von der Verkaufsversion vor allem durch ein überarbeitetes Flugmodell. So lassen sich Hubschrauber jetzt sehr viel besser fliegen. In der Ur-Version endete der Versuch einen Hubschrauber mit dem Joystick zu fliegen oft mit einem schwer nachvollziehbarem Absturz. Die Steuerung der Hubschrauber ist deutlich schwerer geworden, als es noch in Operation Flashpoint der Fall war.

Kampagnenübersicht
Kampagnenübersicht
Die meisten Probleme im Spiel hat die künstliche Intelligenz (KI). Panzerfahrer üben sich in Kreisfahrten, Teammitglieder hören nicht auf Kommandos, gegnerische Konvois geraten teils bereits bei Sichtkontakt in Panik und stürzen den Abhang herunter und auch Hubschrauber-Piloten stürzen ohne Grund ab. Letzteres ist besonders problematisch, wenn es die eigene Luftunterstützung ist, die da vom Himmel fällt und einen alleine auf dem Schlachtfeld stehen lässt.

Während die Macken bei den Gegnern noch ganz amüsant sind, hört der Spaß bei den eigenen Teammitgliedern also recht schnell auf. Oft sitzt der Spieler in einem Wagen der von der KI gesteuert wird. In diesem Falle ist man der KI ausgeliefert und kann nur hoffen, dass diese ihren Weg findet. Im einschlägigen Foren finden sich dazu Tipps: Am besten erledigt man die eigenen Fahrer mit einem gezielten Schuss und fährt ggf. kritische Fahrzeuge selbst - sicher nicht im Sinne des Erfinders.

Armed Assault
Armed Assault
Für den Gegner bietet sich das Verhalten leider nicht an, so gerne man für den Feind auch fahren möchte. Ein gutes Beispiel liefert die Mission "Dolores", bei der eine Brücke in die Luft gesprengt werden muss, nachdem die Gegner über diese gefahren sind. Ist ein gegnerisches gepanzertes Fahrzeug erst durch den Fluss gefahren - statt über die Brücke - sollte die Mission lieber gleich neu gestartet werden. Auch wenn das Fahrzeug es schafft den Fluss zu überqueren, bleibt das Sprengsignal aus, da das Fahrzeug den "falschen" Weg genommen hat. Sprengt man die Brücke trotzdem, ist die Mission verloren, da der Gegner "vorgewarnt" wurde.

Mit viel Glück schaffen die Feinde beim nächsten Mal die Wegfindung. Wohl dem, der oft speichert, um die (gegnerische) KI zu retten. In unserem Falle war es der KI auch bei gut einem Dutzend Anläufe nicht möglich, über die Brücke zu fahren, irgendein Fahrzeug fuhr immer gegen ein Gebäude und entschied sich danach für die Abkürzung.

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123321123 08. Okt 2007

lol, etwas spät dran heute? :-)

Graf Porno 05. Feb 2007

Die neuen Konsolen, wie die X360 ("live")oder PS3 haben Online-Systeme, worüber Patches...

loler 02. Feb 2007

Also ich fand das Spiel irgendwie merkwürdig. Von bugs hab ich nichts gemerkt aber so...

Graf Porno 01. Feb 2007

Da hast du auch wieder Recht. Wobei ich nicht weiß, ob man KI-Fehler beheben kann. Und...

ThadMiller 31. Jan 2007

Na das sind ja tolle Alternativen... ;) gruß Thad


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