Wikipedia: Bitte nicht folgen

Ausgehende Links künftig mit "nofollow" markiert

Die Wikipedia markiert künftig alle ausgehenden Links mit "nofollow". Das 2005 von Google eingeführte Tag soll verhindern, dass Suchmaschinen Links folgen, die Spammer in Wikis, Blogs oder Foren hinterlassen.

Artikel veröffentlicht am ,

Auf Anweisung von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales hat Wikipedia-Techniker Brion Vibber nun alle ausgehenden Links mit "nofollow" markiert. Google beachtet Links, die mit rel="nofollow" im entsprechenden Link-Tag versehen sind, bei der Berechnung des Page-Rank nicht. So soll Spam die Basis entzogen werden, haben Spammer doch keinen Vorteil, wenn Links entsprechend markiert sind. Dabei geht es aber nicht darum, die eigentlichen Kommentare aus den Suchmaschinen herauszuhalten, sondern vor allem die darin enthaltenen Links zu "entkräften".

Man darf wohl darüber streiten, ob "nofollow" bislang etwas bewirkt hat, im Zweifel wird Spam einfach überall abgeladen, ganz gleich, wie die Links markiert sind. Die Wikipedia ist dabei ein besonders interessantes Ziel, nicht nur wegen des enormen Traffics, den die freie Enzyklopädie zu verzeichnen hat. Die Wikipedia-Seiten sind vor allem in Google extrem gut positioniert und von Google entsprechend bewertet, was einen Link auf diesen Seiten besonders wertvoll macht. Doch damit soll nun Schluss sein, mit der rigorosen Maßnahme wird verhindert, dass ausgehende Links sich in Google und ggf. anderen Suchmaschinen positiv auswirken. Dies gilt auch für Links, die von Wikipedia-Autoren ganz bewusst gesetzt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


CortoMaltese 24. Jan 2007

Das ist schon eine sehr merkwürdige Sicht der Dinge. Spammen ist eine aktive Tätigkeit...

CJ 24. Jan 2007

Der Index von Google ist "groß" aber nicht "großartig" ;) Er hat genügend "Müll...

GodsBoss 24. Jan 2007

(X)HTML-Dokumente dienen dem Strukturieren von Inhalten. Anweisungen, wie bestimmte...

KnightMove 23. Jan 2007

... wegen ein paar schwarzen Schafen werden nun viele gute Links entwertet. :(

Netspy 23. Jan 2007

Warum sollte Google freiwillig auf einer der am besten gepflegten Linkslisten...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Alle Teams-Nutzer können nun miteinander schreiben

Private Teams-Nutzer und Mitglieder von Organisationen konnten bisher nicht über Teams kommunizieren. Das ändert Microsoft nun.

Microsoft: Alle Teams-Nutzer können nun miteinander schreiben
Artikel
  1. Windschlüpfriges Elektroauto: Lightyear One fährt bei Kälte und 130 km/h noch 400 km weit
    Windschlüpfriges Elektroauto
    Lightyear One fährt bei Kälte und 130 km/h noch 400 km weit

    Das Elektroauto Lightyear One ist bei 10 Grad Celsius und 130 km/h getestet worden. Trotz des kleinen Akkus liegt die Reichweite bei 400 km.

  2. EU-Kommission: Von der Leyens intransparenter Umgang mit SMS
    EU-Kommission
    Von der Leyens intransparenter Umgang mit SMS

    Per SMS soll von der Leyen einen Milliardendeal mit Pfizer ausgehandelt haben. Doch die SMS will sie nicht herausgeben - obwohl sie müsste.

  3. Kryptowährung: Millionen US-Dollar über Lücke auf Kryptoplattform gestohlen
    Kryptowährung
    Millionen US-Dollar über Lücke auf Kryptoplattform gestohlen

    Hacker haben eine Sicherheitslücke auf der Finanzplattform Qubit ausgenutzt. Das Unternehmen bittet um Rückgabe der Kryptocoins gegen eine Belohnung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Alternate (u.a. HP Omen 25i 165 Hz 184,90€) • MindStar (u.a. Patriot Viper VPN100 1 TB 99€) • HyperX Streamer Starter Set 67€ • WD BLACK P10 Game Drive 5 TB 111€ • Trust GXT 38 35,99€ • RTX 3080 12GB 1.499€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen [Werbung]
    •  /