Web-2.0-Social-Software erreicht die Unternehmenslandschaft

IBM kündigt Lotus Connections an

Es gibt zwar bereits vereinzelt Firmen, die bloggen, taggen und ihren Mitarbeitern Software zum Versand von Sofortnachrichten ermöglichen, doch weit verbreitet ist das, was man unter Web 2.0 versteht, in der Unternehmenslandschaft bislang nicht. Mit IBM ist nun ein Softwareanbieter auf den Zug aufgesprungen, der im Gegensatz zu anderen Unternehmen leichter Zugang zu IT-Abteilungen in Konzernen finden dürfte.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Softwareplattform, die IBM als Lotus Connections vorgestellt hat, soll das so genannte "Social Computing" reif für den Alltagseinsatz im Unternehmensnetzwerk machen. Lotus Connections beinhaltet fünf Hauptkomponenten - Aktivitäten, Communitys, Lesezeichen, Profile und Blogs. Mit Lotus Connections sollen die Mitarbeiter Verbindungen zu Arbeitsgruppen im Unternehmen, aber auch zu Partnern und Kunden knüpfen und Informationen auf einfache Art und Weise zugänglich machen.

Auch die Suche nach Personen und Gruppen, die sich mit bestimmten Themen besonders gut auskennen, soll im Rahmen der Profilsuche möglich gemacht werden. Letztlich soll daraus eine Zeit- und Kostenersparnis resultieren, prognostiziert IBM.

Mit Lotus Connections sollen zum Beispiel auch Teams leichter zusammenarbeiten können, die geographisch verstreut miteinander arbeiten müssen. Die Zusammenarbeit soll damit auch leichter von der Hand gehen als mit starren Knowledgebase-Werkzeugen, deren praktischer Einsatzwert stark von der Akzeptanz der Anwender abhängt.

Branchenspezifisch macht IBM keine Einschränkungen hinsichtlich der Einsetzbarkeit des Produktes. In Beispielen wird neben kreativen Berufsfeldern auch das von Bankern und Versicherungsfachleuten genannt, die damit nicht nur untereinander in Kontakt treten können, sondern beispielsweise auch die verschlagworteten Lesezeichen der Teammitglieder kontinuierlich einsehen können, Blogs erstellen und lesen können sowie neue Communitys formen könnten.

Im Segment "Aktivitäten" kann auf Dateien und die Kommunikation der Mitglieder zugegriffen werden, wie beispielsweise Chatprotokolle, E-Mails und Ähnliches, die vorher bestimmten Aufgaben zugeordnet wurden.

Durch die Zusammenarbeit mit RIM soll der Zugriff auf die Daten auch über die Blackberrys möglich sein. Durch die Integration in die Lotus-Produktfamilie sind nicht nur das Rechtemanagement (per Microsoft Active Directories), sondern auch die Verbindung zu Websphere Portal und Sametime und Lotus Connections möglich.

Lotus Connections soll im dritten Quartal 2007 auf den Markt kommen. Preise wollte IBM noch nicht mitteilen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


DasAuge 26. Jan 2007

Die Jungs der www.ADR-Interactive.net Programmiercrew hat mal wieder ganze arbeit...

DasAuge 24. Jan 2007

Das ist wohl war, ich habe da ne Firma gefunden, die hoffe ich das ganze auch so sieht...

Gnomy 23. Jan 2007

Ich fänds ja mal geil, wenn das WWW mit Web2.0 so sehr belastet wird, dass du mit deinem...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
T-1000
Roboter aus Metall kann sich verflüssigen

Ein Team aus den USA und China hat einen Roboter entwickelt, der seinen Aggregatzustand von fest zu flüssig und zurück ändern kann.

T-1000: Roboter aus Metall kann sich verflüssigen
Artikel
  1. Amazon: Alter Mindestbestellwert für versandkostenfreie Lieferung
    Amazon  
    Alter Mindestbestellwert für versandkostenfreie Lieferung

    Amazon hat eine Erhöhung der Mindestbestellsumme für versandkostenfreie Lieferungen zurückgenommen. Wie es zu dem Fehler gekommen ist, ist derzeit nicht bekannt.

  2. Trotz Exportverbot: Chinesische Kernforscher nutzen weiter US-Hardware
    Trotz Exportverbot
    Chinesische Kernforscher nutzen weiter US-Hardware

    An Chinas wichtigstes Kernforschungszentrum darf seit 25 Jahren keine US-Hardware geliefert werden. Dennoch nutzt es halbwegs aktuelle Xeons und GPUs.

  3. Virtualisieren mit Windows, Teil 3: Betrieb und Pflege von VMs mit Hyper-V
    Virtualisieren mit Windows, Teil 3
    Betrieb und Pflege von VMs mit Hyper-V

    Hyper-V ist ein Hypervisor, um VMs effizient verwalten zu können. Trotz einiger weniger Schwächen ist es eine gute Virtualisierungssoftware, wir stellen sie in drei Teilen vor. Im letzten geht es um Betrieb und Pflege der VMs.
    Eine Anleitung von Holger Voges

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PCGH Cyber Week - Rabatte bis 50% • Acer Predator 32" WQHD 170Hz 529€ • MindStar-Tiefstpreise: MSI RTX 4090 1.982€, Sapphire RX 7900 XT 939€ • Philips Hue bis -50% • Asus Gaming-Laptops bis -25% • XFX Radeon RX 7900 XTX 1.199€ • Kingston 2TB 112,90€ • Nanoleaf bis -25% [Werbung]
    •  /