Verbraucherschützer mahnen Spielehersteller ab

vzbv hält Verbot von Sicherungskopien für unzulässig

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat die Spielehersteller Electronic Arts (EA), Blizzard Entertainment und Take 2 abgemahnt, berichtet der Tagesspiegel. Die Verbraucherschützer halten es für rechtswidrig, dass Käufer von der Spielesoftware keine private Sicherungskopie ziehen dürfen.

Artikel veröffentlicht am ,

Patrick von Braunmühl, Vizevorstand des vzbv, sieht in den entsprechenden Lizenzbestimmungen einen Verstoß gegen das Urheberrecht: "Jeder Verbraucher hat das Recht, von seiner gekauften Software eine private Sicherungskopie zu ziehen", sagte von Braunmühl dem Tagesspiegel. Die Verbraucherschützer fordern die Anbieter daher in ihrer Abmahnung auf, diese Klausel nicht mehr zu verwenden.

Sollten die Firmen eine solche Erklärung nicht unterschreiben, müssen sie damit rechnen, verklagt zu werden. Electronic Arts scheint es darauf ankommen zu lassen und erklärte gegenüber dem Tagesspiegel, keine Unterlassungserklärung abgeben zu wollen: "Wir ersetzen jedem Käufer kostenlos die DVD, falls sie kaputtgeht", sagte EA-Sprecher Martin Lorber. Daher gäbe es keinen Grund, eine Sicherungskopie anzulegen.

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yabasta 26. Jan 2007

Danke an alle Lobbyisten hier in diesem Forum für ihre Öffentlichkeitsarbeit (auch die...

AlgorithMan 25. Jan 2007

https://www.golem.de/0612/49607.html

Der Kritiker 24. Jan 2007

Tut mir leid aber bei solchen Vorgängen bekomme ich das Gefühl, dass solche Anstalten wie...

Jürgen Ping 23. Jan 2007

Film- und Musikindustrie sind einfach viel zu starke Gegner. Die ham die besten Anwälte...

SysFi 23. Jan 2007

Dir ist schon bewusst das Du gerade (laut Hersteller) etwas Illegales tust!? Was aber...



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