Abo
  • Services:

Entrüstung über geplante Preiserhöhung der Telekom

BREKO und VATM sprechen von absurder Begründung und grobem Unfug

Mit Entrüstung reagieren die Telekom-Konkurrenten auf die Pläne des Ex-Monopolisten, die Miete für die Teilnehmeranschlussleitung zu erhöhen. Als "Unfug" und "absurd" bezeichnen BREKO und VATM die Begründung der Telekom.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Deutsche Telekom AG hat heute bei der Bundesnetzagentur eine Erhöhung der monatlichen Entgelte für die Teilnehmeranschlussleitung um fast 13 Prozent auf 12,03 Euro beantragt. Demgegenüber fordern die in den Verbänden VATM und BREKO organisierten Konkurrenten wie bereits beim letzten Genehmigungsverfahren vor zwei Jahren eine Absenkung dieser Entgelte auf deutlich unter 9,- Euro.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg

Die Telekom argumentiert, die aktuelle Miete von 10,65 Euro entspreche nicht dem im Gesetz vorgesehenen Entgeltmaßstab, "da insbesondere die Kosten für die besonderen Lasten, die die Deutsche Telekom für den sozialverträglichen Personalumbau trägt, nicht eingerechnet worden sind".

Mit dem Antrag versuche die Deutsche Telekom AG, den Wettbewerbsunternehmen sogar Kosten für zehntausende Mitarbeiter aufzubürden, für die es im Konzern keine Arbeit mehr gibt, sagt VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner. Der gesetzliche Maßstab für die Entgelte - die Kosten der effizienten Leistungsbereitstellung - werde damit völlig ad absurdum geführt: "Bei allem Verständnis für die personellen Überkapazitäten eines Ex-Monopolisten kann es nicht sein, dass zehn Jahre nach der Liberalisierung erstmals die Kosten für einen technologisch bedingten und unbestreitbar erforderlichen Arbeitsplatzabbau auf die Wettbewerber abgewälzt würden."

Die Argumentation der Telekom, eine leichte Erhöhung der TAL-Miete werde den Wettbewerb nachhaltig stärken, grenze laut BREKO-Geschäftsführer Rainer Lüddemann an "groben Unfug. Das ist so, als würden unsere Mitgliedsunternehmen behaupten, die Preise erhöhen zu müssen, um Kunden zu gewinnen."

Der BREKO sieht die Netzbetreiber in einer benachteiligten Position gegenüber den Resellern von Telekom-Produkten, weshalb der Verband das Verfahren zur Festlegung der neuen TAL-Entgelte bereits im letzten Jahr vorziehen lassen wollte. Dem war die Bundesnetzagentur nicht gefolgt. Der Verband machte insbesondere die Rabatte der Telekom gegenüber Resellern wie United Internet und Freenet geltend. Die Problematik verschärfte sich im Laufe des Jahres 2006 - inzwischen seien beim Weiterverkauf eines DSL-Produktes bis zu 54 Prozent Nachlass auf den Endkundenpreis möglich.

Der VATM weist darauf hin, dass die TAL-Miete hier zu Lande schon heute deutlich teurer ist als in Ländern wie Italien mit 8,30 Euro.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-31%) 23,99€
  2. (-72%) 5,55€
  3. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. 9,99€

Youssarian 22. Jan 2007

Würdest Du uns auch an der Quelle Deiner Informationen teilhaben lassen? URL? Wieviele...

Nilli 22. Jan 2007

Habe mein T_Kotz-Telefon abgeschafft!! Betreibe meine Fritz-Box(7170) über WDS und...

Rene Kertscher 22. Jan 2007

nichts gegen soziales denken und handeln, aber das vorhaben der telekom die kosten ihres...

Paule 22. Jan 2007

Alle Anbieter haben dort eigene Netze, wo sie eigene Telefonanschlüsse oder...

seiplanlos 22. Jan 2007

welches in deutschland ein quasi monopol auf die leitungen hat. Und daher reguliert...


Folgen Sie uns
       


Amazons Fire HD 10 Kids Edition - Hands on

Das Fire HD 10 Kids Edition ist das neue Kinder-Tablet von Amazon. Das Tablet entspricht dem normalen Fire HD 10 und wird mit speziellen Dreingaben ergänzt. So gibt es eine Gummiummantelung, um Stürze abzufangen. Außerdem gehört der Dienst Freetime Unlimited für ein Jahr ohne Aufpreis dazu. Das Fire HD 10 Kids Edition kostet 200 Euro. Falls das Tablet innerhalb von zwei Jahren nach dem Kauf kaputtgeht, wird es ausgetauscht.

Amazons Fire HD 10 Kids Edition - Hands on Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /