Fujitsu packt 1 Terabit pro Quadratzoll auf Festplatten

Prototyp mit "patterned media" in Nanotechnologie

Festplattenhersteller arbeiten derzeit daran, die Magnetpartikel auf den Scheiben kontrolliert in physikalischen Strukturen einzubetten, den so genannten "patterned media". Fujitsu will bei dieser Grundlagenforschung jetzt besonders weit gekommen sein und konnte die Kapazität gegenüber bisherigen kommerziellen Geräten in einem Prototyp mehr als verdoppeln.

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Während die Festplattenhersteller ihre Produktpalette auf die Aufzeichnungstechnik PMR umstellen, sind ihre Labors schon einen großen Schritt weiter. Bisher besteht die Magnetschicht einer Festplatte aus Partikeln, die sich allein auf Grund ihrer physikalischen Eigenschaften in mehr oder weniger zufälligen Inseln unterschiedlicher Polarität ausrichten. Wie groß diese Inseln sind, die logisch betrachtet ein gespeichertes Bit bedeuten, lässt sich im Wesentlichen durch die Größe der Partikel definieren.

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Mit "patterned media", also gemusterten Magnetscheiben, wollen die Entwickler nun diese Magnetinseln in eine definierte Größe zwingen. Sie erreichen das durch wenige Nanometer große Vertiefungen, die in die Aluminiumscheiben gefräst werden - in der Regel per Laser. Das Muster der Vertiefungen gab der Technologie auch den Namen.

In seinen Labors will Fujitsu nun einen Abstand der Vertiefungen von nur 25 Nanometern erzielt haben. Damit ergeben sich Datendichten von bis zu 1 Terabit pro Quadratzoll. Bei herkömmlichen Festplatten liegt dieser Wert bei etwas über 400 Gigabit pro Quadratzoll - und dies schon unter Verwendung von PMR. Fujitsu wäre damit mehr als eine Verdopplung der Kapazität gelungen.

Wann die gemusterten Medien marktreif sein sollen, gab Fujitsu noch nicht an. Von anderen Herstellern wie Seagate war aber bereits zu hören, dass "patterned media" bis zum Jahr 2010 in Serie gefertigt werden könnten.

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