• IT-Karriere:
  • Services:

Bundesumweltministerium mit zu teurer Hard- und Software

Rechnungsprüfungsausschuss bemängelt Missachtung von Vergaberecht

Der Rechnungsprüfungsausschuss hat dem Bundesumweltministerium auferlegt, Hard- und Software künftig grundsätzlich nur nach dem geltenden Vergaberecht zu beschaffen, bestehende Hardware-Mietverträge zu beenden und die Geräte - sofern wirtschaftlich sinnvoll - zum Restwert zu erwerben. Der Bundesrechnungshof (BRH) hatte zuvor festgestellt, dass das Bundesumweltministerium den größten Teil seiner Hard- und Software im Rahmen eines IT-Dienstleistungsvertrages teuer gemietet hat, ohne zuvor die Lieferungen ausgeschrieben zu haben.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Ministerium habe Ende des Jahres 2000 IT-Dienstleistungen ausgeschrieben, im Rahmen dieser Ausschreibung die Preise für die Lieferung von zwei Servern und 20 Computern angefragt und anschließend einen IT-Dienstleistungsvertrag abgeschlossen. Auf Grundlage dieses Vertrages habe das Ministerium dann jedoch mehr als 30 Server, hunderte von Computern und andere IT-Ausstattung für über 800 Arbeitsplätze bestellt, ohne die das Angebot übersteigende Lieferung erneut auszuschreiben, bemängelte der BRH.

Auf Grund einer methodisch falschen Wirtschaftlichkeitsuntersuchung sei die IT-Ausstattung zudem gemietet anstatt gekauft worden. Für die Mietzeit von bis zu vier Jahren seien insgesamt mehr als 2,3 Millionen Euro gezahlt worden. Funktional gleichwertige Geräte hätte das Bundesumweltministerium nach den geltenden Rahmenverträgen des Bundes hingegen für etwa 1,8 Millionen Euro kaufen können, so das Fazit des BRH. Ergo wurden nach dieser Rechnung 500.000 Euro zu viel ausgegeben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

huahuahua 24. Jan 2007

Vielleicht sollte den Feststellungen auch Konsequenzen folgen. Zu hohe Ausgaben, keine...

jenss 22. Jan 2007

Bekommt man auch bei gekauften Rechnern ... also Hardwaredefekte sind ja meist eh bis 3...

HamburgerTS 19. Jan 2007

Ich glaub dein disclaimer ist Programm oder? Zudem bin ich der Meinung das du nicht...

tiiim 19. Jan 2007

Ich denke, du machst dir kein Bild davon, was der Einsatz von OpenOffice anstelle von MS...


Folgen Sie uns
       


Xbox Series X und S - Fazit

Im Video zum Test der Xbox Series X und S zeigt Golem.de die Hardware und das Dashboard der Konsolen von Microsoft.

Xbox Series X und S - Fazit Video aufrufen
Next-Gen: Tolle Indiegames für PS5 und Xbox Series X/S
Next-Gen
Tolle Indiegames für PS5 und Xbox Series X/S

Kaum ein unabhängiger Entwickler hat Dev-Kits für PS5 und Xbox Series X/S - aber The Pathinder und Falconeer sind tolle Next-Gen-Indiegames!
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Raumschiffknacker im Orbit
  2. Rollenspiel Fans übersetzen Disco Elysium ins Deutsche
  3. Indiegames-Rundschau Einmal durchspielen in 400 Tagen

AVM Fritzdect Smarthome im Test: Nicht smart kann auch smarter sein
AVM Fritzdect Smarthome im Test
Nicht smart kann auch smarter sein

AVMs Fritz Smarthome nutzt den Dect-Standard, um Lampen und Schalter miteinander zu verbinden. Das geht auch offline im eigenen LAN.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Konkurrenz zu Philips Hue Signify bringt WLAN-Lampen von Wiz auf den Markt
  2. Smarte Kühlschränke Hersteller verschweigen Kundschaft Support-Dauer
  3. Magenta Smart Home Telekom bietet mehr für das kostenlose Angebot

Demon's Souls im Test: Düsternis auf Basis von 10,5 Tflops
Demon's Souls im Test
Düsternis auf Basis von 10,5 Tflops

Das Remake von Demon's Souls ist das einzige PS5-Spiel von Sony, das nicht für die PS4 erscheint - und ein toller Einstieg in die Serie!
Von Peter Steinlechner


      •  /