Das endgültige Aus der Dreamcast

Aktuellere Dreamcast-Spiele wurden ursprünglich für Spielhallen-Automaten entwickelt , die auf Segas ebenfalls in die Jahre gekommenen Naomi- und Naomi-2-Platinen basieren(öffnet im neuen Fenster) und teils mit GD-ROM-Laufwerk bestückt sind. Die Portierung von Naomi-Spielen auf die Dreamcast soll auf Grund der ähnlichen Hardware eher unproblematisch und günstig sein – die Entwickler müssen ihre Naomi-Spiele hauptsächlich wegen des nur halb so großen Grafik- und Hauptspeichers der Dreamcast anpassen.
Fans konnten bisher noch auf die Dreamcast-Umsetzungen der Automatenspiele hoffen, mit dem Wegfall der GD-ROM ist diese Hoffnung dahin. Zumindest drei Spiele wird es wohl noch geben, allesamt Arcade-Shooter: das für Januar 2007 angekündigte "Last Hope" von Redspotgames, dessen Zahl an Vorbestellungen laut dem Videospiel-Importshop Play-Asia.com(öffnet im neuen Fenster) vergleichsweise gut aussieht, das Ende Februar 2007 kommende "Trigger Heart Exelica" (Warashi) und das im März 2007 ebenfalls ausschließlich in Japan erscheinende "Karous / Crow" von Milestone. Nur Last Hope soll ohne Regionsabfrage kommen. Für die Zeit danach sieht es dann ohne GD-ROMs düster aus.
Und so gibt es zumindest eine Petition(öffnet im neuen Fenster) , mit der die japanische Konzernzentrale von Sega um Weiterführung gebeten wird. Für die Entwickler von Spielhallentiteln für Sega-Naomi-Boards gäbe es zumindest die Möglichkeit, statt des GD-ROM-Upgrades ROMs als nicht flüchtigen Datenträger zu verwenden, womit dann auch schneller geladen wird, aber vermutlich auch weniger Speicherplatz zur Verfügung steht.