• IT-Karriere:
  • Services:

Erste Erweiterung von AMDs Dresdner Fabs ist fertig

AMD bumpt und testet in neuem Gebäude

In nur sieben Monaten hat AMD in Dresden ein neues Reinraumgebäude aus dem Boden gestampft. Dort werden demnächst die beiden letzten Produktionsschritte "Bump and Test" vollzogen.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit "Fab30" und "Fab36" unterhält AMD in Dresden am selben Standort bisher zwei Halbleiter-Fabriken. Dabei werden aber nur die fertigen Silizium-Scheiben mit funktionsfähigen Prozessoren hergestellt. Die CPUs daraus zu sägen und in ein Gehäuse zu packen, erledigt AMD an anderen Standorten, unter anderem in Malaysia. Die beiden letzten Schritte in Dresden sind das Aufbringen der Lötpunkte, der "Bumps". Erst danach werden die Prozessoren auf den Wafern elektrisch testfähig, also schon grob nach Funktionsfähigkeit vorsortiert. Dieser Schritt heißt "Test"

Stellenmarkt
  1. SySS GmbH, Tübingen
  2. AKKA GmbH & Co. KGaA, Sindelfingen

Fabs in Dresden (Bild: AMD)
Fabs in Dresden (Bild: AMD)
Bump und Test erledigte AMD in Dresden bisher in den Reinräumen der Fabs 30 und 36. Um die Kapazitäten der Werke zu erhöhen, werden die beiden Schritte jetzt in das neue Gebäude von 20.000 Quadratmetern mit einem Reinraum von 11.500 Quadratmetern ausgelagert. Für den Anbau wurde im Mai 2006 der Grundstein gelegt, seitdem haben teilweise 600 Arbeiter rund 11.900 Kubikmeter Beton und 5.125 Tonnen Stahl verbaut.

Einzug der Tools (Bild: AMD)
Einzug der Tools (Bild: AMD)
Das Bump-and-Test-Gebäude ist nun bezugsfertig: Die ersten Maschinen, lapidar "Tools" genannt, werden derzeit eingebaut. Im Laufe des Jahres 2007 sollen die letzten beiden Produktionsschritte dann nur noch dort stattfinden. Dazu ist eine längere Übergangsphase nötig, da die Produktion nahtlos weiterlaufen muss. Währenddessen wird das erste Dresdner Halbleiterwerk von AMD, die Fab30, von 200 auf 300 Millimeter durchmessende Wafer konvertiert und dann in Fab38 umbenannt. Die Fab36 arbeitet von jeher schon mit den großen Scheiben. Der gesamte Prozess soll bis 2008 abgeschlossen sein, dann will AMD in Dresden insgesamt 45.000 300-Millimeter-Wafer mit 65 Nanometern Strukturbreite pro Monat herstellen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 169€ (Bestpreis mit Amazon. Vergleichspreis 194,99€)
  2. 169€ (Bestpreis mit Media Markt. Vergleichspreis 194,99€)
  3. (u. a. externe HDDs für PS4/XBO reduziert und Transformers 5 Movie Collection für 19,99€)
  4. (aktuell u. a. Acer XB241YU 165 Hz/WQHD für 349€ + Versand statt 438,44€ im Vergleich)

Cool_Boy 23. Jan 2007

Hallo Offenbarer. Wann geht AMD denn pleite - nur, dass ich meine Aktien noch...

fjury 22. Jan 2007

Aber eben diese 12Euro/h verwehren dir den Zugang zu AMD's back end Fertigung. Wuerdest...


Folgen Sie uns
       


Elektrifizierte Tiefgarage von Netze BW angesehen

Wir haben uns ein Testprojekt für eine elektrifizierte Tiefgarage im baden-württembergischen Tamm zeigen lassen.

Elektrifizierte Tiefgarage von Netze BW angesehen Video aufrufen
Galaxy Z Flip im Hands-on: Endlich klappt es bei Samsung
Galaxy Z Flip im Hands-on
Endlich klappt es bei Samsung

Beim zweiten Versuch hat Samsung aus seinen Fehlern gelernt: Das Smartphone Galaxy Z Flip mit faltbarem Display ist alltagstauglicher und stabiler als der Vorgänger. Motorolas Razr kann da nicht mithalten.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Faltbares Smartphone Schutzfasern des Galaxy Z Flip möglicherweise wenig wirksam
  2. Isocell Bright HM1 Samsung verwendet neuen 108-MP-Sensor im Galaxy S20 Ultra
  3. Smartphones Samsung schummelt bei Teleobjektiven des Galaxy S20 und S20+

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Wolcen im Test: Düster, lootig, wuchtig!
Wolcen im Test
Düster, lootig, wuchtig!

Irgendwo zwischen Diablo und Grim Dawn: Die dreckige Spielwelt von Wolcen - Lords Of Mayhem ist Schauplatz für ein tolles Hack'n Slay - egal ob offline oder online, alleine oder gemeinsam. Und mit Cryengine.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Project Mara Microsoft kündigt Psychoterror-Simulation an
  2. Active Gaming Footwear Puma blamiert sich mit Spielersocken
  3. Simulatoren Nach Feierabend Arbeiten spielen

    •  /