Abo
  • Services:

Verletzt Linksys' iPhone die GPL?

Quelltext nicht komplett erhältlich

Das GPL-Violations-Projekt wirft Linksys einen Verstoß gegen die GNU General Public License vor. Das Unternehmen veröffentliche nicht den gesamten Quelltext seines VoIP-Telefons "iPhone". Auch ein Gespräch habe bisher noch zu keinem Ergebnis geführt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Konkret geht es um das VoIP-Telefon WIP300, das die Cisco-Tochter Linksys unter der Marke "iPhone" vertreibt. Linksys habe nicht den kompletten Quelltext der auf dem Telefon laufenden Software veröffentlicht, sagte Armijn Hemel vom Projekt GPL-Violations.org gegenüber Computerworld. Auf dem Gerät läuft Linux, das unter der GNU General Public License (GPL) veröffentlicht wird, einer Lizenz, die die freie Verfügbarkeit des Quelltextes verlangt.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Berlin
  2. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Bonn

Hemel habe die Firmware von Linksys heruntergeladen und per Reverse Engineering überprüft, wobei ein Anwalt sichergestellt haben soll, dass er im legalen Rahmen handelt. Dabei habe Hemel festgestellt, dass der Quelltext nicht alle Teile der Software enthalte, darunter beispielsweise die zum Beschreiben des Flash-Speichers notwendigen Treiber.

Bereits am 30. Oktober 2006 konnte Hemel ein Gespräch mit Cisco arrangieren, woraufhin die Firma tatsächlich einigen Quelltext für andere Produkte veröffentlichte, nicht jedoch für das WIP300. Daher entschloss sich Hemel, an die Öffentlichkeit zu gehen. "Der Zeitpunkt ist perfekt", so Hemel. Schließlich verklagt Cisco gerade Apple, um eigene Rechte zu verteidigen. "Das ist eine Doppelmoral", so Hemel weiter gegenüber Computerworld.

Armijn Hemel wartet nun weiter darauf, dass Cisco die fraglichen Teile veröffentlicht, möchte der Firma allerdings nicht bei der Identifizierung des Codes helfen. Er wolle nicht ihre Arbeit übernehmen, so Hemel. Das Problem sieht er unter anderem in der Beschäftigung vieler externer Entwickler, was die Dokumentation des gesamten Quelltextes erschwere, so Hemel weiter. Gegenüber Computerworld gab Linksys noch keine Stellungnahme ab.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 229,90€ + 5,99€ Versand
  2. 249,90€ + Versand (im Preisvergleich über 280€)
  3. und Far Cry 5 gratis erhalten

@ 23. Jan 2007

Es geht bei der GPL nicht darum, irgendeiner "Community" etwas zurückzugeben. Es geht...

@ 23. Jan 2007

Es ist so gut wie unmöglich, dass ein Embedded-Linux auf einer konkreten Embedded...

@ 23. Jan 2007

Sonst könnte man auch jedem Anti-SWPat-Aktivisten Doppelmoral unterstellen - und das wäre...

@ 23. Jan 2007

Sicher ist das ein winziger Schritt - gplviolations müssen lediglich so ein Geräte...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Intellimouse Classic - Fazit

Die Intellimouse ist zurück. Das beliebte, neutrale Design der Explorer 3.0 von 2004 ist nach langer Abstinenz wieder käuflich und deutlich verbessert - jedenfalls in den meisten Disziplinen.

Microsoft Intellimouse Classic - Fazit Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
    Adblock Plus
    Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

    Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

    1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

    NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
    NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
    Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

    Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
    2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
    3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

      •  /