Intel steigt beim Abrechnungsdienstleister Firstgate ein (U)
Beide Unternehmen geben sich zu der Kooperation reichlich zugeknöpft. Finanzielle Details des Deals wie eine mögliche Verschiebung der Mehrheitsverhältnisse bei Firstgate werden nicht bekannt gegeben. Und auch nur Firstgate nimmt zu dem Vorgang mit einer Pressemitteilung Stellung, Intel dagegen gar nicht.
Warum aber Intel so interessiert an Firstgate ist, lässt der Präsident von Intel Capital(öffnet im neuen Fenster), Arvind Sodhani, in der Firstgate-Mitteilung ausrichten: "Wir sind Zeugen einer rasanten Zunahme von Breitband-Anschlüssen, die zahlreiche Endkundenservices im Internet erst richtig attraktiv machen – zusätzlich zur steigenden Zahl von Musik- und Video-Downloads."
Da Intel für sein "Digital Home"-Konzept Viiv nicht nur Hardware, sondern auch Dienste anbietet (wie beispielsweise zusammen mit MTV), dürften die von Firstgate angebotenen "Micro Payments" ein wichtiger Eckstein in der Viiv-Strategie sein. Laut Unternehmensangaben von Firstgate nutzen bereits 7.000 Anbieter von Waren und Dienstleistungen den Service des Unternehmens. Neben anderen Investoren beteiligte sich an Firstgate aber bereits die Telekom.
Nachtrag vom 17. Januar 2007, 14:20 Uhr:
Wie Intel auf Anfrage von Golem.de mitteilte, gibt das Unternehmen die Höhe der Beteiligung von Intel Capital an einem Partner grundsätzlich nicht an. Es handele sich jedoch stets um Minderheitsbeteiligungen, man wolle sich zudem in das Tagesgeschäft der geförderten Firmen nicht einmischen.
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