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Freier Fortran-Nachfolger von Sun

Fortress soll besser von aktuellen Prozessoren profitieren. Mit Fortress hat Sun einen freien Nachfolger für die bekannte Programmiersprache Fortran vorgestellt. Besonders im Hinblick auf moderne Prozessoren mit mehreren Kernen soll Fortress Vorteile bringen. Dies soll die Parallelprogrammierung erleichtern.
/ Julius Stiebert
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Wenngleich Fortran bereits 50 Jahre alt ist, wird die Programmiersprache in einigen Bereichen noch immer eingesetzt. Doch gerade im Hinblick auf sehr aufwendige Berechnungen soll der Nachfolger Fortress Verbesserungen bieten. Nicht nur auf Supercomputern, sondern auch auf den aktuellen Mehr-Kern-CPUs von AMD und Intel. Erst mit Fortress könnten Programmierer wirklich von der Leistungsfähigkeit moderner Rechner profitieren, so Sun. Doch auch im Hochleistungsbereich mit Clustern soll die Verteilung der Berechnungen auf einzelne Knoten mit Fortress besser funktionieren.

Die Sprachspezifikationen sowie einen Interpreter bietet Sun bereits zum Download(öffnet im neuen Fenster) an. Ein Compiler ist derzeit noch nicht verfügbar. Der Interpreter läuft in einer Java-VM und setzt auch verschiedene Java-Bibliotheken voraus. Sun hat ihn unter einer BSD-Lizenz veröffentlicht.


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