SCO: Wir sind nicht tot
Im Rahmen einer Mitteilung(öffnet im neuen Fenster) an die US-Börsenaufsicht hat SCOs CEO Darl McBride einen Brief(öffnet im neuen Fenster) an die Kunden und Partner des Unternehmens verschickt. Die Gerüchte über den Tod der Firma seien außerordentlich überspitzt, heißt es darin. Weiterhin kämen immer neue Hardware-Zertifizierungen für SCO OpenServer und UnixWare hinzu, das Interesse an diesen Betriebssystemen sei ungebrochen.
Auch die Angebote im Rahmen von SCO Me für mobile Dienste stießen auf Kundeninteresse. Außerdem schreibt McBride, man werde das geistige Eigentum von SCO weiter verteidigen. Ein Großteil der Prozesse liege aber bereits hinter SCO, so dass nicht mehr mit so vielen Kosten für dieses Vorhaben gerechnet werde. Die Ausgaben dürften damit 2007 niedriger liegen und der Ausblick auf das Finanzjahr sei somit gut.
Am 17. Januar 2007 will SCO die Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2006 vorlegen.
Novell beansprucht rund 25 Millionen US-Dollar, die SCO durch Verkäufe von Unix-Lizenzen einnahm, für sich. Um eine Entscheidung ohne Gerichtsverfahren zu erreichen, wies Novell daher kürzlich darauf hin, dass SCOs Pleite unumgänglich sei und die Forderungen damit nicht mehr erfüllt werden könnten.



