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Dell XPS: Flüssiggekühlter Quad-Core mit 3,2 GHz ab Werk

Neuer Gaming-Rechner für 5.000,- Euro wird ausgeliefert. Auf den Webseiten von Dell kann man nun in Deutschland und den USA einen Rechner der neuen Serie "XPS 710 H2C" bestellen. Der PC verfügt über eine Hybrid-Kühlung für den Prozessor, die ein Peltier-Element mit Flüssigkeit am Leben hält. Damit erreicht der Core 2 Extreme QX6700 ab Werk 3,2 GHz.
/ Nico Ernst
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Der neue Dell-Rechner steckt im selben Aluminiumgehäuse wie die Mitte 2006 vorgestellte Serie XPS-700. Statt des luftgekühlten BTX-Moduls um den Prozessor hat Dell jedoch einen neuen Kühlblock entwickelt. Dabei sitzt auf der CPU ein Peltier-Element(öffnet im neuen Fenster) mit thermoelektrischer Kühlung. Diese Methode ist sehr effektiv, da der Peltier-Kühler auf der Prozessor-Seite weit unter Raumtemperatur kühlt, an der Rückseite jedoch sehr heiß wird. Daher führt Dell die Wärme dort mit einem Flüssigsystem ab.

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Zum Einsatz soll aber kein Wasser kommen, sondern ein spezielles Kühlmittel mit eigenem Rohrsystem, das verdunstungsarm arbeitet. Dell gibt für den geschlossenen und wartungsfreien Kühlkreislauf eine Lebenszeit von 7 Jahren an, dabei soll der Flüssigkeitsverlust nur 15 Kubikzentimeter betragen. Durch den massiven Aufwand zur Wärmeabfuhr kann Dell Intels Vierkerner Core 2 Extreme QX6700 statt der vom Hersteller garantierten 2,66 GHz auf 3,2 GHz takten und liefert die Rechner auch so aus. Vorerst nur in den USA kann man den XPS auch mit einem Core 2 Extreme X6800 bestellen, dessen zwei Kerne mit 3,46 GHz statt der von Intel vorgegebenen 2,93 GHz betrieben werden. Möglich werden die Taktspiele, da Intel bei seinen extremen Prozessoren den Multiplikator des externen Taktes frei einstellbar gemacht hat.

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Die Übertaktungen werden durch den Chipsatz 590 SLI von Nvidia erleichtert, da dabei auch bei den extremen Taktraten Speicher und PCI-Express-Bus nicht unbedingt mit übertaktet werden müssen. Unverständlich ist jedoch, warum Dell den Rechner nur mit DDR-2-667-Speicher und nicht mit DDR-2-800 oder speziellen Übertakter-Modulen anbietet, die teilweise schon mit Herstellergarantien für effektiv über 1 GHz angeboten werden. Serienmäßig ist beim neuen XPS aber ein 1.000-Watt-Netzteil, das für die beiden Grafikkarten und die Kühllösung auch benötigt wird.

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Wie auch schon bei anderen Highend-Systemen von Dell sind die lieferbaren Konfigurationen stark eingeschränkt. In Deutschland kann man den Rechner als kleinste Ausstattung nur mit 2 GByte Hauptspeicher und zwei GeForce 8800 GTX mit je 768 MByte Grafikspeicher sowie einem 320 GByte großen RAID-0-System bestellen. Er kostet dann 4.998,99 Euro plus 78 Euro für den Versand. Ein Upgrade auf 1 TByte Festplattenkapazität kostet nur rund 60,- Euro, wer zusätzliche 2 GByte Dell-DRAM haben möchte, wird aber mit über 800,- Euro zur Kasse gebeten. Laut Dell werden die Rechner in Deutschland nach Bestellung in 8 bis 10 Tagen ausgeliefert.


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