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Hohe Kosten bremsen Skype-Verbreitung auf dem Handy

Skype fordert Daten-Flatrates für Mobiltelefone. Skype sieht hohe Kosten für Datendienste auf dem Handy als wesentlichen Hinderungsgrund, dass Skype auch für Handy-Nutzer interessant wird. Die meisten Netzbetreiber verlangen – nach Skype-Auffassung – zu viel Geld für Datendienste. Dies mache den mobilen Skype-Einsatz uninteressant.
/ Ingo Pakalski
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Eric Lagier, Director Business Development bei Skype, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters(öffnet im neuen Fenster), dass der Konzern den Skype-Dienst nicht als kostengünstigen Dienst bewerben könne, wenn der Nutzer am Monatsende eine horrende Rechnung für mobile Datendienste erhält. Der mobile Skype-Einsatz werde erst dann interessant, wenn die Mobilfunknetzbetreiber günstige Flatrate-Tarife für den mobilen Datenverkehr anbieten.

Aus Sicht der Mobilfunknetzbetreiber erscheint ein Skype-Einsatz auf dem Handy aber kaum attraktiv. Noch heute erwirtschaften die meisten Netzbetreiber eine überwiegende Mehrheit ihrer Einnahmen über Sprachtelefonie. Und mit einem attraktiven Skype-Angebot laufen die Netzbetreiber Gefahr, dass eine wichtige Einnahmequelle wegbricht. Und mit den von Skype geforderten Daten-Flatrates lässt sich ein solcher Wegfall wohl nicht ausgleichen. Einige Mobilfunkanbieter wie T-Mobile untersagen bei adäquaten Datentarifen explizit die Nutzung von VoIP-Diensten über ihr Netz.

Für VoIP-Telefonate zwischen Skype-Anwendern fallen – wie bei vergleichbaren Diensten – keine weiteren Gebühren an. Lediglich die Kosten für den Internetzugang müssen beglichen werden. Für Anrufe jenseits des Skype-Netzes fallen dann aber Gebühren an. Diese liegen zum Teil aber unter den Kosten, die für vergleichbare Festnetz- oder Handy-Telefonate anfallen.


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