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Projekt "Sync": Handy und MP3 im Auto per Sprache steuern

Ford will neues Bedienkonzept noch 2007 mit Neuwagen anbieten

Ein gemeinsam mit Microsoft entwickeltes Konzept zur Bedienung von Elektronik im Auto namens "Sync" will Ford mit zwölf neuen Auto-Modellen auf den Markt bringen. Sync setzt ganz auf Sprachsteuerung und soll mobile Geräte wie Handys und MP3-Player im Auto komfortabel benutzbar machen.

Artikel veröffentlicht am ,

Microsoft und Ford stellten "Sync" sowohl auf der "Consumer Electronics Show" (CES) in Las Vegas als auch auf der "North American International Auto Show" in Detroit vor. Letztere Messe ist besser als "Detroit Motor Show" bekannt und stellt die zentrale Veranstaltung der US-amerikanischen Automobilindustrie dar.

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Kern von Sync ist eine Sprachsteuerung, die nicht nur die im Auto eingebaute Elektronik steuert, sondern auch mobile Geräte wie Handys und MP3-Player, welche der Benutzer nach dem Einsteigen nutzen möchte. So soll beispielsweise eine am Lenkrad angebrachte Taste ein laufendes Handy-Gespräch automatisch auf die Freisprecheinrichtung übertragen, auch wenn zwischen Mobiltelefon und Auto-Elektronik noch keine Bluetooth-Verbindung besteht.

Das Sync-Konzept (Bild: Ford)
Das Sync-Konzept (Bild: Ford)


Bluetooth ist auch die Basis für Anrufe aus dem Telefonbuch des Handys per Sprachwahl - diese Funktion bieten viele Headsets und Freisprecheinrichtungen aber schon seit langem. Das gilt nicht für die Steuerung von MP3-Playern. Nicht nur übliche Kommandos wie "Start, Stopp, Lauter, Leiser" soll Sync verstehen. Auch die Ansage "Spiele Genre Rock" soll das System in Steuerbefehle für einen MP3-Player übersetzen. Der Player kann dabei per USB oder - sofern er es unterstützt - auch per Bluetooth mit dem Wagen verbunden sein. Die Funktionen von Sync hat Ford auch in einem Werbe-Video bei YouTube vorgestellt.

Anfangs soll Sync mit iPods, Microsofts Zune sowie Playern mit "Plays for Sure"-Logo funktionieren, aber laut Ford auch mit "den meisten USB-Laufwerken". Der Automobilhersteller bekräftigte außerdem, dass das System Upgrade-fähig sein soll, die Bibliothek der unterstützten Geräte will der Automobilkonzern ständig pflegen. Sync ist nicht nur als Option für Luxus-Karossen gedacht: Ford will das System im Jahr 2007 mit insgesamt zwölf Modellen der Marken Ford, Lincoln und Mercury anbieten - darunter auch in einem Ford Focus.

Sync versteht bisher Englisch, Französisch und Spanisch und ist damit für den nordamerikanischen Markt gerüstet. Ob und wann es auch in Europa angeboten wird, steht noch nicht fest. Ebenfalls ist nicht bekannt, auf welcher Hardware die von Microsoft entwickelte Software läuft.



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aleman 23. Apr 2008

Sprachsteuerung haben die neuen Fords ja eh schon und die funktioniert einwandfrei...

@ 11. Jan 2007

Nun, die *noch* *nicht* *bestehende* Verbindung wird dann eben schnell *aufgebaut* ...

Schnulla die Pulla 10. Jan 2007

Jetzt fehlt nur noch das die Linuxer einen Apache Server für unterwegs entwickeln, das...


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