Deutscher Hersteller Balda liefert Display für iPhone
Bis 13:30 Uhr am Tag nach der Ankündigung von Apples iPhone legten die im SDax gehandelten Aktien der Balda AG um 9,8 Prozent zu. Das Unternehmen war 2006 durch die Insolvenz seines Kunden BenQ Mobile hart getroffen worden und musste drei seiner Werke verkaufen, was den Personalstand von vormals 1.600 auf 600 Mitarbeiter reduzierte.
Für sein Geschäftsjahr 2006 erwartete Balda damals 45 bis 50 Millionen Euro Verlust; wie sehr die Apple-Aufträge die neue Bilanz verbessern können, teilte Balda noch nicht mit. Steve Jobs erwartet jedoch bis zum Jahr 2008 rund 10 Millionen verkaufte iPhones.
Die im westfälischen Bad Oeynhausen ansässige Balda AG stellt neben Displays auch Kunstoffteile für Mobiltelefone, Fahrzeuge und Medizingeräte her. Auf Grund von "Geheimhaltungspflichten" wollte eine Balda-Sprecherin gegenüber Golem.de nur bestätigen, dass das Unternehmen Touchscreens an Apple liefert. Da Apple bisher kein Touchscreen-Gerät auf dem Markt hat, kann es sich beim Apple-Produkt mit Balda-Display aber auch nur um das iPod-Handy handeln.
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