BenQ-Verwalter bestätigt Gespräche mit zwei Interessenten

Gläubigerausschuss sieht aber noch Klärungsbedarf

Martin Prager, Insolvenzverwalter der BenQ Mobile, hat erste konkrete Gespräche mit Kaufinteressenten für das Unternehmen bestätigt. Zwei der Interessenten haben ihre Vorstellungen vor dem Gläubigerausschuss präsentiert, einig ist man sich jedoch noch nicht.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach ersten Sondierungen werden nun auch die Gläubiger in die Verhandlungen einbezogen. Der Gläubigerausschuss der BenQ Mobile ist das Aufsichtsorgan für den Insolvenzverwalter und setzt sich aus Vertretern der Lieferanten, Kreditversicherern, der Bundesagentur für Arbeit, dem Pensionssicherungsverein und der IG Metall zusammen. Wie Martin Prager nach Abschluss der Verhandlungen mitteilte, hätte der Ausschuss die Vorschläge der möglichen Investoren mit Interesse zur Kenntnis genommen.

Zu einem Abschluss sei man jedoch noch nicht gekommen, so Prager: "Aus Sicht des Gläubigerausschusses braucht es ein glaubwürdiges Fortführungskonzept, ein angemessenes Kaufpreisangebot sowie konkrete Nachweise für eine sichergestellte Finanzierung." Dies sei noch bei keinem der beiden Interessenten gegeben, stellte der Insolvenzverwalter fest. Die beiden Gremien, die nun ihre Vorschläge dem Gläubigerausschuss vorgelegt hätten, seien mit ihren Plänen bereits an die Öffentlichkeit gegangen, stellte Prager fest. Daneben gebe es aber noch weitere Interessenten, die aber um Diskretion bemüht seien, und entsprechend vertraulich liefen auch die Verhandlungen, so Martin Prager.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Custom Keyboard
Youtuber baut riesige Tastatur für 13.500 Euro

Die Switches haben das 64-fache Volumen und das Gehäuse ist menschenhoch: Ein Youtuber baut eine absurd große Tastatur für absurd viel Geld.

Custom Keyboard: Youtuber baut riesige Tastatur für 13.500 Euro
Artikel
  1. Super Nintendo: Fan bringt verbessertes Zelda 3 für Windows, MacOS und Linux
    Super Nintendo
    Fan bringt verbessertes Zelda 3 für Windows, MacOS und Linux

    Aus 80.000 Zeilen C-Code besteht die per Reverse Engineering generierte Version von Zelda 3. Die bringt einige Verbesserungen und 16:9.

  2. Twitter: Der blaue Haken bringt Musk nur wenig Geld
    Twitter
    Der blaue Haken bringt Musk nur wenig Geld

    Weltweit hat Twitter angeblich schon einige Hunderttausend zahlende Nutzer. Das dürfte die Finanzprobleme aber nur wenig mildern.

  3. Linux: Alte Computer zu neuem Leben erwecken
    Linux
    Alte Computer zu neuem Leben erwecken

    Computer sind schon nach wenigen Jahren Nutzungsdauer veraltet. Doch mit den schlanken Linux-Distributionen AntiX-Linux, Q4OS oder Simply Linux erleben ältere PC-Systeme einen zweiten Frühling.
    Von Erik Bärwaldt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • DAMN-Deals: AMD CPUs zu Tiefstpreisen (u. a. R7 5800X3D 324€)• MindStar: Zotac RTX 4070 Ti 949€, XFX RX 6800 519€ • WSV-Finale bei MediaMarkt (u. a. Samsung 980 Pro 2 TB Heatsink 199,99€) • RAM im Preisrutsch • Powercolor RX 7900 XTX 1.195€ • PCGH Cyber Week nur noch kurze Zeit [Werbung]
    •  /