KVM unterstützt Paravirtualisierung
KVM fügt dem Kernel Unterstützung für die Virtualisierungstechniken von AMD und Intel hinzu. Userspace-Prozesse können somit die Virtualisierungstechniken direkt ansprechen und virtuelle Maschinen starten, die eigene virtuelle Festplatten, Netzwerkkarten und Displays haben. Linus Torvalds hat KVM mittlerweile in den Entwicklungszweig des Kernels integriert, so dass KVM im Linux-Kernel 2.6.20 enthalten sein wird.
Der bei Red Hat beschäftigte Kernel-Entwickler Ingo Molnar hat nun einen Patch veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster), mit dem KVM auch Paravirtualisierung unterstützt. Bei der Paravirtualisierung ist das Gastbetriebssystem verändert und "weiß", dass es virtualisiert läuft. Hierdurch ergibt sich vor allem eine Leistungssteigerung.
Momentan funktioniert die Paravirtualisierung aber nur bei Verwendung von Linux als Gastsystem und laut Molnar auch nur auf Intel-VT-Prozessoren, da ein spezieller Cache dieser CPUs verwendet wird. Dies soll dann aber zu einer Leistungssteigerung und zu einer Senkung der Systemlast führen. Der nur auf einem 32-Bit-System getestete Patch steht ab sofort für den Linux-Kernel 2.6.20-rc3 sowie für den KVM-Entwicklungszweig zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.
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