Visas Bezahl-Visionen: Geldtransfer von Handy zu Handy
Visa hofft, die zahlreichen Handys als elektronische Geldbörse nutzen zu können. So soll das Handy – beispielsweise per "Near Field Communication" – nur an einen Scanner an der Kasse gehalten werden, um eine "kontaktlose" Geldtransaktion auszulösen. Passende Endgeräte sind aber derzeit noch eher die Ausnahme bei den Handy-Produzenten.
Diese Form des bargeldlosen Bezahlens würde keine Unterschrift oder Geheimzahl erfordern. Aus Sicherheits- und Akzeptanzgründen soll die Bezahlung per Handy jedoch auf maximal 25,- US-Dollar pro Transaktion beschränkt sein. Weiter bietet die Plattform die Abwicklung von Bezahlungen über mobile Coupons an.
Visa will neben der herkömmlichen Bezahlweise auch den Transfer von Mobiltelefon zu Mobiltelefon ermöglichen, so dass Zahlungsaktionen zwischen Privatpersonen möglich werden. Dies ist für 2007 geplant.
Ab sofort sollen in einem ersten Schritt Zahlungen via Coupons, over the air sowie das "kontaktlose" Bezahlen über das Mobilfunknetz angeboten werden. In Zusammenarbeit mit Nokia wurde mit dem 6131 NFC bereits ein Endgerät vorgestellt, das die mobile Geldbörse unterstützt.
Auch Direktmarketing-Aktionen können über die derzeitige Plattformversion abgewickelt werden. Die Plattform soll flexibel und zu bestehenden Technologien kompatibel sein und somit laut Visa gut in die Netzwelt wie auch in die Infrastruktur des bargeldlosen Zahlungsverkehrs integriert werden können.
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