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Extrem dünner Lichtleiter aus Kohlenstoff-Nanoröhren

Kabel mit 300 Nanometer Durchmesser leitet sichtbares Licht

Physiker des Boston College ist es gelungen, sichtbares Licht durch ein Kabel zu leiten, das dünner ist als dessen Wellenlänge. Sie gehen davon aus, dass ihre Entdeckung zu Fortschritten im Bereich der Solar-Energie und optischer Computertechnik führen wird.

Artikel veröffentlicht am ,

Den Forschern gelang es, Licht mit einer Wellenlänge zwischen 380 und 750 Nanometer durch ein Kabel zu übertragen, dessen Durchmesser bei rund 300 Nanometer liegt. Anwendungen sehen die Physiker bei hocheffizienten und preisgünstigen Solarzellen oder extrem kleinen lichtbasierten Schaltgeräten zum Einsatz in optischen Computern.

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Dabei setzen die Forscher des Boston College auf einer ihrer früheren Arbeiten auf und nutzen eine extrem kleine Antenne, die Lichtwellen auf eine ähnliche Art einfängt wie herkömmliche Antennen Radiowellen. Diesmal entwickelten sie aber eine Art extrem dünnes Coaxial-Kabel, das Licht statt elektromagnetische Wellen leitet und dessen Struktur es erlaubt, Signale mit Wellenlängen zu transportieren, die größer sind als der Durchmesser des Kabels.

Das "Nanocoax" getaufte Kabel besteht aus einer Struktur von Kohlenstoff-Nanoröhren. Die Forscher konnten damit grünes und rotes Licht von einem zum anderen Ende des Kabels übertragen, was darauf schließen lässt, dass auch andere Frequenzen aus dem Spektrum des sichtbaren Lichts damit transportiert werden können.

Veröffentlicht wurden die Forschungsergebnisse in der am 8. Januar erschienenen Ausgabe des Applied Physics Letter.



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Ludmilla 09. Jan 2007

Ja, eindeutig. Oft sieht man bei Golem Nachrichten über neue "Innovationen" einer US...

:-) 09. Jan 2007

...ob damit die GigaPixel Kamera im Anmarsch ist?


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