• IT-Karriere:
  • Services:

Nvidia und Sideshow: Fernbedienungen und drahtlose Displays

Entwicklungsplattform für Sonderfunktionen von Vista vorgestellt

Unter dem Namen "Preface" hat Nvidia eine Entwicklungsplattform für die Display-Erweiterung "Sideshow" von Windows Vista auf der "Consumer Electronics Show" in Las Vegas gezeigt. Auch bei ausgeschaltetem PC kann man so beispielsweise auf E-Mails zugreifen oder eine Fernbedienung nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,

Hinter "Sideshow" steckt ein Konzept, das schon vor Jahren für Notebooks gezeigt wurde: Sitz der Anwender beispielsweise in einer Besprechung und wartet auf eine wichtige Mail, soll er in Zukunft nicht mehr das Notebook aufgeklappt lassen. Stattdessen informiert ein kleines Zusatz-Display auf der Außenseite des Mobilrechners über den Eingang elektronischer Post und zeigt den Inhalt auch auf Wunsch an. Solche Funktionen benötigen jedoch Unterstützung durch das Betriebsystem, und die ist nun mit Windows Vista gegeben. So gibt es unter anderem schon ein WLAN-Telefon von Asus, das Sideshow unterstützt.

Stellenmarkt
  1. Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin
  2. Beck IPC GmbH, Wetzlar

Mini-Fernbedienung mit Display
Mini-Fernbedienung mit Display
Nvidia hat nun mit "Preface" ein Konzept für Sideshow vorgestellt, das ein externes und per Bluetooth angebundenes Zweit-Display für den Rechner auch mobil macht. Dazu steckt in den Geräten ein Zusatz-Prozessor, der auf die Daten des PC zugreift. Welche Teile des Rechners dabei noch laufen müssen, ist noch nicht bekannt.

Media-Center-Fernbedienung mit Preface
Media-Center-Fernbedienung mit Preface
Als Einsatzbeispiele hat Nvidia Bilder von Fernbedienungen vorgestellt, die kurze Informationen über Mediendateien auf ihrem eigenen Display darstellen können - beispielsweise den Namen eines Musikstücks. Da viele digitale Abspielgeräte wie Streaming-Clients ohne eigenes Display auskommen, wäre das eine nette Erweiterung für das "Digital Home". Auch E-Mails, Kalender-Erinnerungen oder Instant-Messages sollen sich über "Gadgets" abrufen lassen. Das sind kleine Programme, die zum Teil mit den Consumer-Versionen von Vista geliefert werden sollen. Nvidia verspricht, dass sich mit den Preface-Displays über zwei eigene Vista-Gadgets Bilder ansehen und der Media-Player bedienen lässt. Andere Gadgets sollen PC-Hersteller und die Anbieter der Displays stellen.

Derartige Geräte, darunter auch Tastaturen, sollen laut Nvidia noch im ersten Quartal des Jahres 2007 auf den Markt kommen - die Namen seiner Partner gab das Unternehmen aber noch nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

Rainer Zufall 09. Jan 2007

Man braucht selbstverständlich einen eigenen Kraftstrom-Anschluß für die 1,23 Kilowatt...

nate 09. Jan 2007

Hab ich was verpasst? Wo baut nVidia denn im Kerngeschäft Bockmist?

r4nt4npl4n 09. Jan 2007

Naja die Harmony von Logitech hat dann doch einen etwas anderen Funktionsumfang als die...

qwert 08. Jan 2007

Dies ist wohl einer der Kernpunkte, der über Erfolg oder Scheitern entscheidet.

qwert 08. Jan 2007

"Sitz der Anwender beispielsweise in einer Besprechung und wartet auf eine wichtige Mail...


Folgen Sie uns
       


Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test

Wir haben die neuen Airpods von Apple mit den Galaxy Buds von Samsung verglichen. Beim Klang schneiden die Airpods 2 wieder sehr gut ab. Es bleibt der Nachteil, dass Android-Nutzer die Airpods nur eingeschränkt nutzen können. Umgekehrt können iPhone-Nutzer die Galaxy Buds nur mit Beschränkungen verwenden. Die Galaxy Buds haben eine ungewöhnlich lange Akkulaufzeit.

Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test Video aufrufen
Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  2. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte
  3. Firmentochter gegründet VW will in fünf Jahren autonom fahren

Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

    •  /