Google beteiligt sich an riesigem Spiegelteleskop

30 Terabyte Daten sollen täglich aufbereitet und präsentiert werden

Google hat sich einem Konsortium von 19 Universitäten, Forschungseinrichtungen und anderen privaten Stiftungen angeschlossen, die zusammen das größte Spiegel-Teleskop der Welt erbauen wollen. Das LSST (Large Synoptic Survey Telescope) soll ein neues Großteleskop mit einem Spiegeldurchmesser von 8,4 Metern werden.

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Large Synoptic Survey Teleskop (Bildmontage)
Large Synoptic Survey Teleskop (Bildmontage)
Die Inbetriebnahme soll 2013 erfolgen. Das Riesenteleskop soll mit einer Drei-Milliarden-Pixel-Kamera ausgestattet sein und beispielsweise Supernovas und erdnahe Asteroiden bis zu einer Größe von 100 Metern Durchmesser verfolgen können. Auch so entfernte Objekte wie den Kuiper-Gürtels (Entfernung von ungefähr 30 bis 50 Astronomischen Einheiten [AE]) außerhalb der Neptun-Bahn sollen erforscht werden.

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Das LSST soll auf dem fast 2.700 Meter hohen Cerro Pachón in Chile errichtet werden. Hier befindet sich auch eines der beiden Gemini-Observatorien.

Google und die Betreiber des LSST haben nach Angaben der Beteiligten das gemeinsame Ziel, große Datenmengen zu verarbeiten und sie zu organisieren. Das LSST soll jede Nacht ungefähr 30 Terabyte Bilddaten erzeugen, teilte die Universität von Arizona mit. Das LSST wurde ursprünglich von Professor Roger Angel an dieser Uni entwickelt. Von der gleichen Einrichtung kommt auch Astronom Philip Pinot, der für die Simulation des Teleskopbetriebs im Vorfeld der Erbauung zuständig ist.

Im Rahmen der Kooperation zwischen Google und dem LSST-Team soll die Organisation der riesigen Datenmengen erörtert werden. Nicht nur für Berufsastronomen, sondern auch für Amateure und die interessierte Öffentlichkeiten sollen die Bilder des Teleskops zugänglich gemacht werden.

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