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Phänomen Ionenwind wird zur Chipkühlung erforscht

Koronentladung soll Luft durch Chips treiben

Das US-Unternehmen Kronos, Technologie-Hersteller unter anderem für Luft-Ionisatoren, will seine Erfindungen auch zur Kühlung von Halbleitern einsetzen. Dabei wird die Luft durch dünne Kanäle eines Kühlkörpers getrieben - ohne bewegliche Teile.

Artikel veröffentlicht am ,

Kronos setzt dafür den Effekt der Koronaentladung ein, der unter anderem auch bei Fotokopierern genutzt wird. Neben der eigentlich Entladung kann durch die Ionisierung der Luftmoleküle aber auch eine Strömung der Luft erzeugt werden. Diesen Effekt nutzt Kronos, um die Luft durch mikroskopisch kleine Kanäle eines Kühlkörpers zu treiben.

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Wie die Entwickler in einem Interview mit dem Blog "The Future of Things" angeben, haben sie bereits mehrere Prototypen hergestellt, die Chips kühlen können. Für das elektrische Feld sind dabei Spannungen um ein Kilovolt nötig, dennoch soll der Kühler selbst nur um 0,1 Watt Leistungsaufnahme fordern. Das ist besonders wichtig, da der Ionen-Kühler zunächst in mobilen Geräten landen soll, wo schlicht kein Platz für Ventilatoren ist.

Dennoch soll sich die Technik prinzipiell auch für größere Geräte und PC-Prozessoren eignen - immerhin forscht Kronos auch zusammen mit Intel an seinem Konzept. Bei gleich bleibender Unterstützung rechnen die Entwickler bis zum Jahr 2009 mit marktreifen Produkten.



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Noran 12. Okt 2007

Hab grad nen Artikel dazu gelesen. Das größte Problem bei konventionellen Lüftern ist...

R100 16. Aug 2007

Ich denke auch dass es ein geschlossenes System sein wird, wobei sich dann die Frage bei...

nixda 05. Jan 2007

1. Die Entladung wird wohl kein größeres EM-Feld erzeugen wie die 100kV+ die seit Jahren...

craesh 04. Jan 2007

Bis der PC mit G-Kat kommt ;)

oli_s 04. Jan 2007

http://inventgeek.com/projectlist.aspx ^^


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