Abo
  • Services:

OLPC: Benutzeroberfläche "Sugar" ist fertig

Kindgerechtes Interface für das 100-Dollar-Notebook

Die Organisation "One Laptop per Child" (OLPC) hat ein erstes Bild und eine Beschreibung der Benutzeroberfläche des Bildungs-Notebooks für die Dritte Welt veröffentlicht. Das Interface ist grafisch gestaltet gehalten und setzt vor allem auf einfache Symbole.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit der Vorstellung der "Sugar" genannten Benutzerschnittstelle hat die Non-Profit-Organisation OLPC auch wieder einmal eine ihrer seltenen Pressemitteilungen vorgelegt, da die Oberfläche des Geräts recht erklärungsbedürftig ist. Sie ist für Menschen gedacht, die keinerlei Erfahrung mit Computern haben und dennoch an die bewährten Strukturen der PC-Geschichte angelehnt.

Stellenmarkt
  1. BEUMER Group, Beckum (Raum Münster, Dortmund, Bielefeld)
  2. opta data Abrechnungs GmbH, Essen

Dennoch heißen viele Elemente anders. Statt Programmen gibt es "Aktivitäten", der Desktop ist die "Nachbarschaft", und Dateien werden "Objekte" genannt. Die Nachbarschaft ist auch eine der vier Hauptansichten, die Sugar bietet. Dazu kommen noch "Home", "Freunde" und "Aktivitäten". Nur in der Ansicht der Aktivitäten laufen die Programme auf dem ganzen Bildschirm. Sonst ist stets ein Rahmen um die Darstellung gelegt, der eine herkömmliche Menüleiste ersetzt.

OLPC-Oberfläche 'Sugar'
OLPC-Oberfläche 'Sugar'


Im unteren Teil des Rahmens sind wie in einer Statusleiste eines anderen Betriebssystems Hinweise zu sehen, etwa auf Einladungen von anderen Benutzern, an einer Aktivität teilzunehmen. Das im Wortsinne "vernetzte Lernen" ist eine der zentralen Idee der Initiative. Da die Notebooks auch ohne vorhandene Infrastruktur über WLAN Mesh-Netzwerke bilden können, lassen sich die Anwendungen, etwa Lernspiele, auch gemeinsam nutzen. Solche Ansätze wurden unter anderem in von Microsoft finanzierten Studien zum Lernen am Computer von Wissenschaftler bestätigt. Microsoft ist jedoch bei OLPC nicht beteiligt - die Benutzeroberfläche "Sugar" setzt auf einem stark modifizierten Linux auf.

Die Vernetzung der OLPC-Rechner zieht sich quer durch die Oberfläche. So werden sinnvollerweise unter "Nachbarschaft" die Ressourcen von eventuell vorhandenen Servern auch dargestellt. Das können beispielsweise lokale Intranets von Gemeinden sein, die dort örtliche Informationen ablegen. Über die Mesh-Vernetzung, wo jeder Rechner auch als Access Point und Router dient, ist kein flächendeckendes WLAN erforderlich.

Diese Funktionen benötigen Rechenleistung und damit Strom. So ist auch den Blog-Einträgen der OLPC-Entwickler zu entnehmen, dass sie derzeit vor allem an den Stromsparfunktionen ihres Linux tüfteln. So ist der "Tick", der rund 100 Mal in der Sekunde laufende Nachrichtendienst von Linux, inzwischen abgeschafft, damit die Rechner sich bei Inaktivitäten öfter schlafen legen können.

In seiner Pressemitteilung nennt die OLPC ihre Rechner inzwischen "XO Laptop Computer". Damit dürfte das Ende 2006 vorgestellte Modell "B1" in Form eines Convertible-Tablet-PCs gemeint sein, die OLPC entwickelt aber auch andere Formfaktoren.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,99€
  2. 18,49€
  3. (-78%) 6,66€

soli 21. Mär 2007

nix os x

Torfi 04. Jan 2007

Na dann wünsch ich den Kindern in Afrika viel spass beim Frickeln, obwohl bei dem...

ubuntu_user 04. Jan 2007

ich hoffe ihr wascht euch trotzdem noch die hände :-P

Dark Apitude 04. Jan 2007

Hier gibts nen kleines Video zum Download von der Sugar Oberfläche des OLPC: http...


Folgen Sie uns
       


HMD zeigt das Nokia 210 (MWC 2019)

Das Nokia 210 ist ein 2,5G Featurephone.

HMD zeigt das Nokia 210 (MWC 2019) Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

Flugzeugabsturz: Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb
Flugzeugabsturz
Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb

Wegen eines bekannten Softwarefehlers wird der Flugbetrieb für Boeings neustes Flugzeug fast weltweit eingestellt - Die letzte Ausnahme war: die USA. Der Umgang der amerikanischen Flugaufsichtsbehörde mit den Problemen des neuen Flugzeugs erscheint zweifelhaft.

  1. Boeing Rollout der neuen 777X in wenigen Tagen
  2. Boeing 747 Der Jumbo Jet wird 50 Jahre alt
  3. Lufttaxi Uber sucht eine weitere Stadt für Uber-Air-Test

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

    •  /