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Festplatten-Hersteller bilden Allianz für Hybrid-Laufwerke

Gemeinsame Vermarktung von Platten mit Flash-Speichern. Fünf führende Hersteller von Festplatten haben sich zur "Hybrid Storage Alliance" zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie die neue Gerätekategorie von Festplatten mit integriertem Flash-Speicher besser vermarkten.
/ Nico Ernst
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Die Gründungsmitglieder der Allianz sind Fujitsu, Hitachi, Samsung, Seagate und Toshiba. Die Verbündeten wollen für die neuen Geräte vor allem gemeinsam werben – ob man auch gemeinsame Standards definiert, oder ein eigenes Logo für garantierte Funktionen definiert, steht noch nicht fest. Vorerst wollen die Mitglieder des Gremiums auf der ab dem 6. Januar 2007 in Las Vegas stattfindenden Konferenz "StorageVisions 2007" ihre Produkte gemeinsam der Öffentlichkeit demonstrieren.

Die neuen Hybrid-Festplatten sollen vor allem in Notebooks eingesetzt werden. Dort verkürzen sie durch einen Flash-Speicher, der mit einem Cache-Algorithmus häufig benutzte Daten festhält, unter anderem die Boot-Zeit. Wie beispielsweise Intel mit seinem konkurrierenden Konzept "Robson" bereits demonstrieren konnte, wird auch die gesamte Reaktionszeit des Systems kürzer, je mehr der Cache das Verhalten des Benutzers kennen lernt. Auch das Aufwachen aus dem Ruhezustand wird durch Flash fixer. Zudem lässt sich etwas Strom sparen, da die Festplatte öfter den Schlafmodus gesetzt werden kann.

Grundvoraussetzung für Flash als Cache für Festplatten ist ein Betriebssystem, das mit den verteilten Daten auch umgehen kann. Windows Vista hält dafür die Funktionen "Ready Drive" und "Ready Boost" bereit. Letzteres ermöglicht auch, externe Flash-Speicher wie USB-Sticks für die Beschleunigung der Festplatte zu verwenden. Zudem will Intel mit der nächsten Centrino-Generation Flash auf Mainboards integrieren – Konkurrenz für die Hybrid-Festplatten.

Und auch aus einer anderen Ecke dürfen sich die Hersteller von Hard-Discs bedroht sehen: Flash-Bausteine sind so günstig geworden, dass sich damit auch schon "Solid State Discs" mit einigen Dutzend Gigabyte bauen lassen, wie jüngst beispielsweise SanDisk vorgemacht hat. Auch Samsung wartet mit entsprechenden SSDs auf.

Zudem werden nach Meinung von Marktforschern Hybrid-Platten den Markt nicht im Handstreich nehmen. Laut einer Studie von IDC sollen im Jahr 2010 nur 35 Prozent aller Festplatten, die mit tragbaren Rechnern ausgeliefert werden, als Hybrid-Laufwerke konzipiert sein.


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