Briten wollen ePaper-Fabrik in Sachsen bauen
Unter der Leitung der Investment-Unternehmen Oak und Tudor hat Plastic Logic eigenen Angaben zufolge die 100 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln erhalten – für eine Chipfabrik ist das vergleichsweise wenig, typische Halbleiter-Werke liegen bei 1 bis 2 Milliarden US-Dollar. Zu den bisherigen Investoren zählen unter anderem Intel Capital und BASF.
Laut einer Pressemitteilung will Plastic Logic mit den Geldern nahe Dresden – genauer ließ man sich nicht aus – eine Halbleiterfabrik errichten, die im Jahr 2008 den Betrieb aufnehmen soll. Die anfängliche Kapazität soll bei einer Million "Anzeige-Modulen" liegen.
Bisher kann Plastic Logic immerhin einige Prototypen vorweisen, die aber noch externe Elektronik benötigen. Dem Unternehmen ist es aber gelungen, Aktiv-Matrix-Displays nicht mehr auf einem festen Glassubstrat sondern auf einem flexiblen Kunststoff unterzubringen.