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Briten wollen ePaper-Fabrik in Sachsen bauen

Plastic Logic will bis zu 100 Millionen US-Dollar investieren. Das britische Unternehmen "Plastic Logic" will nahe Dresden ein Werk zur Herstellung von flexiblen Displays errichten. Es soll bereits 2008 erste Produkte liefern, die der Vision vom "elektronischen Papier" recht nahe kommen.
/ Nico Ernst
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Unter der Leitung der Investment-Unternehmen Oak und Tudor hat Plastic Logic eigenen Angaben zufolge die 100 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln erhalten – für eine Chipfabrik ist das vergleichsweise wenig, typische Halbleiter-Werke liegen bei 1 bis 2 Milliarden US-Dollar. Zu den bisherigen Investoren zählen unter anderem Intel Capital und BASF.

Laut einer Pressemitteilung will Plastic Logic mit den Geldern nahe Dresden – genauer ließ man sich nicht aus – eine Halbleiterfabrik errichten, die im Jahr 2008 den Betrieb aufnehmen soll. Die anfängliche Kapazität soll bei einer Million "Anzeige-Modulen" liegen.

Bisher kann Plastic Logic immerhin einige Prototypen vorweisen, die aber noch externe Elektronik benötigen. Dem Unternehmen ist es aber gelungen, Aktiv-Matrix-Displays nicht mehr auf einem festen Glassubstrat sondern auf einem flexiblen Kunststoff unterzubringen.


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