Abo
  • Services:

Fedora-Legacy-Projekt am Ende

Keine weiteren Updates für alte Fedora-Versionen

Bisher bot das Fedora-Legacy-Projekt Updates für ältere Versionen der Linux-Distribution Fedora Core an, die von Red Hat nicht mehr unterstützt wurden. Doch damit ist es nun vorbei. Auf Grund mangelnder Unterstützung von außen könne das Projekt nicht mehr so fortgeführt werden wie bisher.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Red Hat verfolgt zwei unterschiedliche Veröffentlichungs- und Support-Strategien: Die Community-Distribution Fedora Core erscheint alle sechs Monate, das darauf basierende Red Hat Enterprise Linux weitaus seltener und in unregelmäßigen Abständen. Während es für dieses allerdings über Jahre Unterstützung durch Red Hat gibt, wurde der Support für die Fedora-Versionen bisher nach Erscheinen einer neuen Version eingestellt. Hier kam das Fedora-Legacy-Projekt ins Spiel, das auch weiterhin Updates für jene Anwender anbot, die nicht jeden Versionssprung mitmachen wollten.

Stellenmarkt
  1. Software AG, Darmstadt
  2. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal

In einer E-Mail gaben die beiden Projektleiter nun aber bekannt, dass das Projekt vor dem Ende stehe. Das derzeitige Support-Modell müsse erneut geprüft werden, weshalb es ab sofort keine Unterstützung mehr für Fedora Core 4 und die Vorgängerversionen gebe.

In einer weiteren E-Mail äußerte sich Red-Hat-Entwickler Jesse Keating etwas zu den Gründen. Es fehle vor allem die Unterstützung durch Freiwillige, so dass das Projekt nicht länger fortgeführt werden könne. Es gebe eine Menge Leute, die fröhlich nehmen würden, ohne etwas zurückzugeben. Sollten sich jedoch beispielsweise Firmen finden, die dem Projekt Ressourcen zur Verfügung stellen würden, könnte es eine Zukunft für Legacy geben, so Keating in einer weiteren Nachricht.

Im Rahmen einer geplanten Umstrukturierung des Fedora-Projektes soll jedoch ohnehin der Support-Zeitraum auf 13 Monate ausgedehnt werden. Dies würde den Nutzern also zwei neue Fedora-Versionen und einen Monat Übergangszeit zum Umstieg einräumen, bevor von Red Hat keine Updates mehr angeboten werden. Noch im Sommer 2006 hatte das Fedora-Legacy-Projekt angekündigt, enger mit dem Fedora-Projekt zusammenarbeiten zu wollen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 399,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 23,99€
  3. (-58%) 23,99€
  4. (-72%) 5,55€

BSDDaemon 04. Jan 2007

In etwa 1.5 Jahre. In der Zeit wurden zwei neue Versionen veröffentlich die frei...


Folgen Sie uns
       


Alt gegen neu - Model M im Test

Das US-Unternehmen Unicomp bietet Tastaturen mit Buckling-Spring-Schalter an - so wie sie einst bei IBMs Model-M-Modellen verwendet wurden. Die Kunststoffteile sind zwar nicht so hochwertig wie die des Originals, die neuen Model Ms sind aber dennoch sehr gute Tastaturen.

Alt gegen neu - Model M im Test Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

    •  /