23C3: Xbox 360 gehackt
Vermutlich aus Angst davor erkannt zu werden, hat der anonyme Hacker mit Kapuze und Gesichtsmaske und ohne Worte eine Xbox 360 ausgepackt, angeschlossen, angeschaltet und Ubisofts King-Kong-Spielumsetzung gestartet, wie zwei Videos auf YouTube (Video 1(öffnet im neuen Fenster), Video 2(öffnet im neuen Fenster)) zeigen. Währenddessen bediente er ein Notebook, das vermutlich über eine kurz zu sehende kleine Platine mit der Xbox 360 verbunden war. Nach dem Ubisoft- und King-Kong-Trailer tauchte nicht das Spiel auf, sondern ein über ein Bildschirm wanderndes Bild mit dem Linux-Pinguin Tux, einem MacOS-9-Logo und der verheißenden Nachricht "coming soon".
Die mittlerweile aktualisierte Beschreibung der kurzen Live-Hacking-Vorführung "Consolen Hacking Suprise (Xbox360)" gibt noch eine zusätzliche Information an, die in der Präsentation nicht zur Geltung kam: Ein Linux-Kernel soll bereits auf der Xbox 360 starten. Was genau der anonyme Hacker gemacht hat, ist zwar nicht bekannt, aber es wurde bereits herausgefunden, dass die Shader-Programme des King-Kong-Spiels nicht geschützt sind und vermutlich ausgetauscht werden können.
Es lohnt sich also vermutlich für Interessierte, in den nächsten Tagen einen Blick auf das Free60-Projekt(öffnet im neuen Fenster) zu werfen, dass sich wie das Xbox-1-zentrierte "Xbox Linux Projekt" der Zweckentfremdung der Spielekonsole widmet.
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