Programmiersprache D 1.0 veröffentlicht
Eigentlich sollte D 1.0 am 1. Januar 2007 erscheinen, doch einige Fehler veranlassten Bright den Termin kurzfristig zu verschieben. Nun gab er die Programmiersprache jedoch frei, die als Nachfolge von C gedacht ist und auch Kompatibel zu C-Quellcode sein soll. Bei der Entwicklung wurden Konzepte aus C++ mit einbezogen, D soll aber vor allem auf überflüssigen Ballast verzichten. Aber auch durch C# und Java ist D beeinflusst.
D orientiert sich in vielen Teilen an C und C++, nutzt beispielsweise dieselbe algebraische Syntax, viele Ausdrücke und auch das allgemeine Layout ist identisch. Dabei können Programmierer zwischen prozeduraler und objektorientierter sowie Template-Metaprogrammierung wählen. Auch ein Mix aus den drei Techniken ist möglich. Für die Low-Level-Programmierung haben Entwickler die Möglichkeit, über den Inline-Assembler direkt Hardware-Funktionen anzusprechen.
Auch eine automatische Speicherbereinigung (Garbage Collection) bietet D. Diese lässt sich auch für einzelne Objekte oder aber das gesamte Programm deaktivieren. Unter anderem über die Unterstützung für das C-Application-Binary-Interface (ABI) ist der Zugriff aus D auf C-Code und -Bibliotheken möglich. Mit C++ funktioniert dies hingegen nicht.
Von Eiffel stammt zudem das Design-by-Contract-Prinzip, das zu einer besseren Zusammenarbeit zwischen einzelnen Programmmodulen führen soll. Auch so genannte Unit Tests zur Fehlersuche unterstützt D.
Die Dokumentation der Programmiersprache D sowie den DMD-Compiler und andere Werkzeuge gibt es auf den Seiten von Digital Mars(öffnet im neuen Fenster). Mit DUI(öffnet im neuen Fenster) existieren außerdem GTK+-Bindings für D und auch eine GCC-Variante für D(öffnet im neuen Fenster) existiert.
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