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Bericht: Verluste bei Messe AG wegen CeBIT-Absagen

Minus von knapp 6 Millionen Euro befürchtet. Die Deutsche Messe AG rechnet durch die zahlreichen CeBIT-Absagen von großen Unternehmen für ihr Geschäftsjahr 2007 mit Verlusten. Dies berichtet die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (HAZ) unter Berufung auf Unternehmenskreise.
/ Nico Ernst
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Wie die HAZ(öffnet im neuen Fenster) meldet, erwartete die Messe AG bis vor einigen Monaten noch einen Überschuss von 11 Millionen Euro, nun droht 2007 ein Verlust von knapp 6 Millionen Euro. Wie berichtet, bleiben unter anderem BenQ, Lenovo und Nokia der CeBIT 2007 fern, und auch Motorola will keinen eigenen Stand aufbauen.

Doch nicht nur die Absagen der Schwergewichte treffen die Messe AG hart. Wie die Hannoversche Allgemeine erfahren haben will, sollen sowohl die Ausstellungsfläche wie die Zahl der erwarteten Besucher um 15 Prozent geringer ausfallen als im Vorjahr. Der Veranstalter rechnet nun nur noch mit 370.000 Besuchern. Gegenüber der Zeitung wollte ein Sprecher der Messe AG diese Zahlen nicht kommentieren.

Die HAZ konnte jedoch darüber hinaus in Erfahrung bringen, dass die Messe AG durch eine schon länger geplante Umstrukturierung gegensteuern will. Dazu gehört ein Schuldenabbau, wobei die Verbindlichkeiten sollen Jahr 2007 auf 130 Millionen Euro gesenkt werden sollen. Dies entspräche einer Halbierung gegenüber dem Vorjahr. Bis zum Jahr 2011 will das Unternehmen wieder schwarze Zahlen schreiben – auch durch neue Veranstaltungen im In- und Ausland.

Bereits am 23. Januar 2007 will die Messe AG ein neues Konzept für sein Flaggschiff CeBIT vorstellen.


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